Hohenurach wegen Steinschlags gesperrt
Bad Urach.
Der kalte Winter und das anschließende trockene Frühjahr haben den Gemäuern des Hohenurach so sehr zu schaffen gemacht, dass immer wieder Mauerteile eingestürzt sind.
Nach Einschätzung des zuständigen Amts "Vermögen und Bau Baden-Württemberg" in Tübingen besteht akute Lebensgefahr durch herabstürzende Steinbrocken. Daher musste das Kreisforstamt die innerhalb des Staatswaldes liegende Burg vollständig sperren. Der Fußweg oberhalb der Abzweigung an der Kreuzhütte sowie die gesamte Burganlage dürfen bis auf weiteres nicht betreten werden.
In den kommenden Wochen wird das Vermögens- und Bauamt Tübingen unter Beteiligung der Stadt Bad Urach und des Kreisforstamts die Schäden genau untersuchen und die notwendigen Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten ermitteln. Dabei soll auch geklärt werden, wann ein Betreten des Wahrzeichens der Stadt Bad Urach wieder möglich sein wird.
Das Kreisforstamt weist nachdrücklich darauf hin, die Gefahren durchaus ernst zu nehmen und sich an die Absperrungen zu halten. Nur so könne vermieden werden, dass Personen zu Schaden kommen, teilt das Amt mit.
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Autor: SWP | 22.07.2011
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