Wie die Arena wirkt

Basketball-Cheftrainer Thorsten Leibenath hat seinen Vertrag verlängert. Nicht zuletzt auch, weil, wie er sagt, durch die Ratiopharm-Arena ein ideales Umfeld entstanden ist. Und: "Der Verein ist sexy."

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"Ein mehr als angenehmer Ort, um zu arbeiten und zu leben." So lautete die schlichte Antwort Thorsten Leibenaths auf die Frage, warum er sich als erfolgreicher junger Basketballtrainer - er ist 37 - nicht Perspektiven offen gelassen, sondern seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat und sich damit mindestens bis 2015 an Ulm bindet.

Hinter der Aussage steckt mehr als ein Kompliment an die Stadt und auch mehr als eine Aussage zu den sportlichen Perspektiven, die er als Headcoach von Ratiopharm Ulm sieht: Leibenath ist überzeugt, in Ulm/Neu-Ulm ein Umfeld anzutreffen, das es ihm ermöglicht, den hiesigen Basketball in der deutschen Spitze zu etablieren.

Dies hänge mit dem Management, dessen Verständnis vom Basketball, den Werten und Herangehensweisen ("realistisch und enthusiastisch") und dem Verein also solchem zusammen, "der einfach sexy ist". Er meine damit, sagte Leibenath gegenüber unserer Zeitung, dass er hier keinerlei verstaubte und konservative Strukturen antreffe, sondern einen Club mit Mut zum Risiko, gleichsam geprägt von schwäbischer Bodenständigkeit.

Besonders angetan hat es Leibenath das Jugendkonzept mit der Basketball-Akademie und dem dafür vom Club engagierten Ex-Profi Artur Kolodziejski. "Nicht jeder Verein lässt sich die Nachwuchsarbeit so viel kosten." Erste Früchte könne man ernten: Ulm stelle Nationalspieler in allen Altersstufen. Die beste Grundlage für die von den Geschäftsführern Dr. Thomas Stoll (Sport) und Andreas Oettel (Finanzen) verfolgte nachhaltige Entwicklung sieht Leibenath in der Ratiopharm-Arena. Sie bilde zusammen mit einem euphorischen Publikum und nicht minder begeisterungsfähigen Sponsoren beste Grundlagen.

Leibenath weiß, worüber er redet, pflegt er außer zur Mannschaft doch nicht zuletzt Nähe zu Sponsoren. In den vergangenen Monaten trat der Cheftrainer mehrfach vor Unternehmern und auch in einem Forum der SÜDWEST PRESSE auf und sprach über seine Thesen zu Führungsformaten, Teambildung und Motivation. Der 37-Jährige ist überzeugt, dass die Karten in diesem Spiel noch längst nicht ausgereizt sind und dass in der Region noch erhebliches Unterstützer-Potenzial geschöpft werden kann.

Im Übrigen nütze ihm jeder Kontakt zu einem Sponsor. "Ich gewinne dabei Erfahrungen für meine Arbeit", betont der Basketball-Cheftrainer.

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