Vorbereitungen für den Fall der Fälle

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Noch weiß niemand, ob es eine Fliegerbombe ist oder ein altes Ofenrohr. Fest steht aber: Irgendetwas liegt am Hauptbahnhof in Ulm unter der Erde. Deshalb bereiten sich die Behörden auf den Fall der Fälle vor. Mitarbeiter der Bahn haben am Dienstag Straßenschilder aufgestellt, die heute unter anderem die Olgastraße absperren, falls eine Bombe gefunden wird. Bisher sind die Schilder aber noch abgeklebt.

Außerdem haben sich die beteiligten Stellen getroffen, um das Vorgehen zu besprechen. Heute Vormittag gräbt sich der Kampfmittelbeseitigungsdienst am nördlichen Bahnsteigbereich zur vermuteten Bombe vor. "Wir lassen erst die Pendler durch", sagt Reiner Türke, Leiter der Abteilung Sicherheit, Ordnung und Gewerbe.

An der Besprechung nahmen Vertreter der Stadt, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, der Landes- und Bundespolizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Bahn teil. Türke: "Es besteht keine Gefahr, aber wir sind auf alles vorbereitet." Unter anderem auf eine Evakuierung der Bahnhofsgegend und auf die Umleitung des Straßen- und Bahnverkehrs.

Im Raum stehen drei Szenarien. Erstens: Es ist keine Bombe. Zweitens: Der Kampfmittelräumdienst findet eine Bombe mit chemischem Zünder. Dann würde die Gegend um den Bahnhof evakuiert, der Bahn- und Busverkehr ab 9.30 Uhr eingestellt, Autos umgeleitet. Drittens: Fund einer Bombe mit mechanischem Aufschlagzünder. Dann würden Experten den Sprengsatz am Sonntag, 11. November, entschärfen.

Auch in diesem Fall würde evakuiert, der Zugverkehr ab 10.30 Uhr für mehrere Stunden eingestellt und Autos umgeleitet.

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