Jetzt ist es erst einmal vorbei mit der Wonne

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Beim Besuch des Erlebnisbads erlebt man derzeit einmal mehr eine böse Überraschung: Das Außenbecken ist ebenso gesperrt wie die Reifenrutsche. Wer im Thermalbecken entspannen will, badet in Brunnenwasser. Zur Behebung technischer und elektrischer Probleme, heißt es lapidar auf der Wonnemar-Homepage, seien diese Bereiche "außer Betrieb" gesetzt. Für manche Badegäste ärgerlich, dass ihnen das anfangs nicht mitgeteilt wurde. Um weiteren Unmut zu vermeiden, gewährt der Betreiber nun Rabatt.

Die Betreibergesellschaft Interspa führt die Mängel auf eine veraltete technische Infrastruktur und die schwierige Ersatzteilbeschaffung zurück, selber habe man sich nichts vorzuwerfen. So sei das Erlebnisaußenbecken termingerecht für den Badebetrieb vorbereitet und ein defektes Pumpenteil rechtzeitig bestellt worden. Dessen verspätete Anlieferung und ein Leitungsabriss "aufgrund von Materialermüdung", der die Steuerung der Badwassertechnik in Mitleidenschaft gezogen habe, seien für die Verzögerung verantwortlich. Mitte Juni soll das Becken wieder in Betrieb gehen.

Auch im Bereich der Reifenrutsche sei es nicht einfach, Ersatzteile für die "zum Teil veralteten technischen Geräte" zu bekommen. Dort war es nach Angaben des Unternehmens zu einem Wasserrohrbruch gekommen, was die Elektrik in Mitleidenschaft gezogen habe. Angesichts der maroden Gesamtsituation sieht der Pächter die Städte Ulm und Neu-Ulm in der Instandhaltungspflicht.

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