Krieg in der Ukraine: Gedenken in Horb zum ersten Jahrestag

Von links: Flagge der Ukraine, der Stadt Horb sowie der Bürgermeister für den Frieden.
Stadt HorbAnlässlich des ersten Jahrestages des Beginns des russischen Krieges gegen die Ukraine am 24. Februar gedenkt auch die Stadt Horb der zahlreichen Opfer des Krieges und der Folgen für die ganze Welt. Als äußeres Zeichen dieses Gedenkens hisst Horb erstmals die Flagge der „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors for Peace) auf dem Horber Markplatz, neben der Flagge der Ukraine und der Stadt Horb. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.
„Wir fühlen uns weiterhin solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und sollten ihnen auch jede Unterstützung zukommen lassen, die für die Verteidigung des Landes und damit die Sicherheit in ganz Europa notwendig ist“, äußert sich Oberbürgermeister Peter Rosenberger.
„Bürgermeister für den Frieden“
Auf seine Initiative hin hatte der Horber Gemeinderat im Dezember 2022 den Beitritt zum internationalen Bündnis der „Bürgermeister für den Frieden“ beschlossen. Dieses setzt sich für den Verzicht von Atomwaffen weltweit ein, damit Gräuel wie in Hiroshima und Nagasaki nie mehr geschehen.
Die wiederholten nuklearen Drohgebärden Russlands in diesem Krieg haben der Welt vor Augen geführt, dass die Gefahr eines möglichen Atomkrieges noch lange nicht gebannt ist.
Vor diesem Hintergrund haben die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki am 14. Februar im Namen der Mayors for Peace ein Statement veröffentlicht, in dem sie auf die Gefahr einer nuklearen Eskalation hinweisen.
Die Stadt Horb veröffentlicht dieses auf ihrer Website www.horb.de.