Eine noble Geste

Heroldstatt.  Heroldstatt ist eine sportbegeisterte Gemeinde. Das zeigen die zahlreichen Erfolge, die Bürgermeister Karl Ogger jetzt mit Worten und Vereinszuschüssen gewürdigt hat.

Auch Holger Ziegler, der Vorsitzende des Ennabeurer Albvereins, war zur Ehrung ins Heroldstatter Rathaus eingeladen worden. Die Trachtenkapelle mit ihrem Dirigenten Reiner Manz hatte beim Wertungsspiel für Konzertmusik anlässlich des Kreismusikerfestes in Ersingen bei Erbach in der Kategorie 4 (Oberstufe) das Prädikat "Sehr gut" erzielt. Dafür gab es einen Scheck über 200 Euro für die Musiker.

Einen Essensgutschein überreichte Karl Ogger dem neuen baden-württembergischen Meister Wolfram Siegle. Er holte sich sowohl in der Disziplin Dienstsportgewehr mit Zielfernrohr auf 100 Meter als auch mit der Repetierflinte beim Mehrdistanzschießen den Landesmeistertitel. Beim Fallscheiben-Schießen mit dem Selbstladegewehr erkämpfte sich der Heroldstatter eine Bronzemedaille.

Hansjörg Rösch, der stellvertretende Jugendleiter, durfte für die E2-Fußball-Jugendmannschaft 200 Euro in Empfang nehmen. Seine jungen Nachwuchsspieler hatten sich den Meistertitel in der Kreisstaffel 15 geholt. Der Abteilungsleiter der Sparte Tennis, Anton Kley-Bosler, konnte sich gleich dreimal über je 150 Euro freuen. Die Jüngsten seiner Abteilung, die U10-Mannschaft, sind auf Platz eins der Tabelle gestiegen. Die U12-Tennis-Mannschaft hat den Aufstieg in die Bezirksstaffel 1 geschafft. Und die Tennis-Herren 1 sind in der Staffelliga Meister geworden und ebenfalls aufgestiegen.

Bürgermeister Ogger dankte allen für das gezeigte Engagement: "Ohne das wären diese sehr guten Leistungen wohl kaum möglich gewesen."

In seinen Dank schloss er die Arbeit der Jugendausbilder bei der Albverein-Trachtenkapelle und der Trainer beim Sportclub Heroldstatt mit ein. "Ihr Einsatz und Idealismus bilden die Basis für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit. Damit wird gleichzeitig der Fortbestand unserer Vereine gesichert."

Werner Knehr, Vorsitzender des Sportclubs Heroldstatt, bedankte sich, auch im Namen der Musiker, "für die noble Geste der Verwaltung".

Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Bürgermeister sich in dieser Form bei den Vereinen der Gemeinde einsetze. Ein Grund mehr, so Knehr, sich auch in Zukunft wieder auf sportlicher und musikalischer Ebene anzustrengen.


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Autor: JOACHIM LENK | 28.08.2010

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