Zwiefalten unter den zehn Gewinnern "Natur nah dran": Preisträger ermittelt

Jeweils bis zu 15 000 Euro für Grünflächen-Gestaltungen gehen nach Abtsgmünd, Bretten, Bühl, Denzlingen, Hemsbach, Lörrach, Ludwigsburg, Ravensburg, Wendlingen und nach Zwiefalten.

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Naturnahe Grünflächen in Städten und Gemeinden sind ökologisch von großer Bedeutung und tragen gleichzeitig zu mehr Lebensqualität bei. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) unterstützt das Land mit dem Projekt "Natur nah dran - Biologische Vielfalt in Kommunen fördern" Kommunen dabei, innerörtliche Freiflächen in naturnahe und artenreiche Grünflächen umzuwandeln.

"Die zehn Gewinner-Kommunen der ersten Runde des Biodiversitätswettbewerbs Natur nah dran - Biologische Vielfalt in Kommunen fördern stehen fest. Aus 58 eingereichten Bewerbungen wählte eine Expertenjury aus Vertreterinnen und Vertretern des Städtetags, des Gemeindetags, des NABU und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz einstimmig die zehn Preisträger aus. Ich gratuliere den Gewinnerinnen und Gewinnern und freue mich über die zusätzlichen artenreichen Grünflächen, die im Land entstehen werden", sagte Naturschutzminister Alexander Bonde gestern in Stuttgart bei der Bekanntgabe der zehn Kommunen, die jeweils bis zu 15000 Euro für Grünflächen-Gestaltungen im Siedlungsraum erhalten werden.

Bonde betonte, dass das Projekt "Natur nah dran - Biologische Viel-falt in Kommunen fördern" auf fünf Jahre angelegt sei. "Jedes Jahr können sich die Kommunen in Baden-Württemberg mit ihren Ideen zur naturnahen Gestaltung von Grünflächen bewerben. Pro Jahr kommen zehn Kommunen zum Zug, so dass durch das Projekt in fünf Jahren 50 Kommunen mit bis zu 750 000 Euro unterstützt werden können", sagte der Minister.

Zusätzlich zur finanziellen Förderung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NABU die Kommunen intensiv bei der Umsetzung ihrer Projekte, so Bonde weiter. Hierzu gehöre die Beratung und Unterstützung bei der Planung und Realisierung von naturnahen Flächen, Schulungen für kommunale Bedienstete sowie die Beschaffung von gebietsheimischem Saat- und Pflanzgut. "Los geht es nun mit der Erstellung eines konkreten Zeitplans für die Umsetzung der eingereichten Ideen", so Bonde.

"Die biologische Vielfalt ist die existenzielle Grundlage für die Tier- und Pflanzenwelt und für das menschliche Leben. Sie ist massiv bedroht: Expertinnen und Experten schätzen, dass weltweit täglich bis zu 130 Arten aussterben. Wegen dieser alarmierenden Situation hat die Landesregierung mit ihrer bundesweit gelobten Naturschutzstrategie einen ambitionierten Maßnahmenkatalog vorgelegt, um die biologische Vielfalt in Baden-Württemberg zu sichern", sagte der Minister.

Die Naturschutzstrategie sei in intensiven Diskussionen mit Umweltverbänden, den Berufsvertretungen der Land- und Forstwirtschaft sowie mit Vertretern aus der Wissenschaften entstanden, nehme ressort- und themenübergreifend gezielt verschiedene Aktionsfelder in den Blick. "Die Naturschutzstrategie macht den Naturschutz im Land zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema", so Bonde.

Der Minister ermunterte die in dieser Runde nicht zum Zuge gekommenen Städte und Gemeinden, sich mit Vorschlägen an den Folgewettbewerben des Projekts "Natur nah dran" zu beteiligen.

Info Infos zum Projekt und zum Wettbewerb im Internet unter www.naturnahdran.de.

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