Unfälle und Behinderungen durch winterliche Straßenverhältnisse

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Eine schneebedeckte Bundesstraße ist am 01.03.2016 zum kalendarischen Frühlingsanfang bei Hohenschäftlarn (Bayern) zu sehen. In der Nacht kam der Winter im Süden Bayerns mit kräftigen Schneefällen zurück.In den nächsten Tagen soll es in Bayern winterlich werden und verbreitet Neuschnee geben. (zu dpa vom 29.11.2017) Foto: Stephan Jansen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++  Foto: 

Zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr ist es nach einem Wintereinbruch in der Nacht auf Donnerstag in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen gekommen. Insbesondere an den Albaufstiegen und in höheren Lagen ereigneten sich auf eisglatten und schneebedeckten Straßen eine Vielzahl an Verkehrsunfällen, bei denen mehrere Personen teils schwer verletzt wurden. Die Polizei zählte in der Zeit von Mittwochabend, 22 Uhr, bis Donnerstag, zehn Uhr, in den drei Landkreisen zirka 25 Verkehrsunfälle, die auf widrige Straßenverhältnisse zurückzuführen waren. Einige Albaufstiege, darunter die Hochwanger Steige bei Lenningen, die Ochsenwanger Steige bei Bissingen, die Seeburger Steige bei Münsingen und die Weiler Steige bei Beuren, waren vorübergehend wegen querstehender Lastwagen blockiert. (fn)

Gleich zu zwei Verkehrsunfällen auf schneebedeckter Fahrbahn ist es am Donnerstagvormittag auf der Bundesstraße 313 gekommen. Kurz vor acht Uhr war es zunächst ein 19-jähriger Renault Clio-Fahrer, der von Trochtelfingen in Richtung Engstingen in einer langgezogenen Rechtskurve die Herrschaft über seinen Wagen verlor. Das Auto rutschte nach rechts von der Straße in eine Böschung. Durch die Aufprallwucht überschlug sich der Clio und kam auf dem Dach zum Liegen. Sowohl der junge Mann selbst, als auch eine 20 Jahre alte Mitfahrerin konnten das Auto eigenständig verlassen. Sie zogen sich nach den bisherigen Erkenntnissen wohl nur leichte Verletzungen zu, wurden aber dennoch vom Rettungsdienst zu weiteren Untersuchungen in eine Klinik gebracht. Den Totalschaden am Renault schätzt die Polizei auf 2.000 Euro. Während das Auto von einem Abschleppunternehmen geborgen wurde, musste die Bundesstraße einseitig gesperrt werden.

Keine 20 Minuten später ereignete sich auf demselben Streckenabschnitt ein weiterer Unfall, der durch einen 26-jährigen BMW-Lenker verursacht wurde. Als ihm zwischen Haid und Engstingen ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn entgegenkam, der auf dem Weg zur anderen Unfallstelle war, brachte ihn eine vorausfahrende 50 Jahre alte Fiat-Lenkerin unversehens in die Bredouille. Diese bremste ihren Wagen ab und zog ihn nach rechts an den Fahrbahnrand. Da der junge Mann auf seinem Geländewagen keine Winterreifen aufgezogen hatte, reichte es ihm nicht mehr. Er fuhr auf den Fiat auf, wobei sich dessen Fahrerin leichte Verletzungen zuzog. An den Pkw entstand ein Blechschaden von rund 4.000 Euro.

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