Turnier mit Gespannen in Marbach

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Im bunten Strauß der Pferdesportdisziplinen sind am kommenden Wochenende die Gespannfahrer im Haupt- und Landgestüt Marbach zu Gast. „Wir sind mit dem Nennungsergebnis hoch zufrieden“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende der veranstaltenden Fahrsportgruppe Marbach, Fred Probst aus Dapfen, auf zwei ereignisreiche Turniertage.

Einstand in Viechtwang

Der Hauptsattelmeister und Leiter der Landesfahrschule wird auch selbst die Leinen fest in der Hand halten. Nach seinem internationalen Einstand vor wenigen Tagen beim Fahrturnier im österreichischen Viechtwang, bei dem Newcomer Probst mit Rang zwei in der Dressur für Aufsehen sorgte, will der 47-Jährige bei seinem Heimturnier junge Pferde an den Start bringen.

Auf jeden Fall war er mit seinem 13. Gesamtrang in der kombinierten Wertung „hoch zufrieden“. Mit dabei ist auch der bis zur schweren Klasse fahrende Oberschwabe Albert Gührer aus Krumbach sowie Heiko Hammann aus Niederstotzingen, der sogar mit dem Prädikat als Deutscher U25-Mannschaftsmeister an die Lauter anreist. Sein auch international erfolgreicher Vater Hans-Jörg war in Marbach über viele Jahre gern gesehener Gast als schneidiger Vierspänner-Fahrer.

„Das passt genau“

Als „gerade richtig, das passt genau“ stuft Probst das Meldeergebnis mit 16 Zweispännern und 13 bei den Ponys sowie 32 Einspännern für die insgesamt zwölf Prüfungen der Klasse A ein. Herzstück ist einmal mehr die Geländefahrt mit dem 3,5 Kilometer langen Aufwärmteil und der vier Kilometer messenden Geländeprüfung, bei der vier Hindernisse rund um den Eichelesgarten auf die Fahrer warten. Dabei geht die Fahrt gleich zweimal durch das Wasser.  Auch die Fahrponys müssen die gleichen Strecken absolvieren.  „Eine gewisse Grundkondition ist auf dem hügeligen Gelände Voraussetzung“, fordert  Turnierleiter Probst, „mit untrainierten Pferden hat man da keine Chance“.

Nach der Dressur am Samstag ab 7.30 Uhr und dem Gelände am Sonntag ab 8.30 Uhr wird dann die Kombination mit dem Hindernisfahren am Sonntag-Nachmittag entschieden. Allerdings ziehen die Einspänner ihr Kegelfahren schon auf den Samstag ab 17 Uhr vor und sind dann schon nach dem Gelände mit ihrer Kombination fertig.

Die können dann beurteilen ob das Motto „Anspruchsvoll und fair“ einmal mehr für die Leinenkünstler mit ihren Pferden im Haupt- und Landgestüt erfüllt wurde.

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