Schüler drehen Imagefilm

Dank der Initiative des pensionierten Oberstudienrates Gerhard Weller und der Video-AG des Kreisgymnasiums ist ein Imagefilm über und für Riedlingen entstanden, der am Donnerstag Premiere hat.

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Die Riedlinger Gymnasiasten Marius Siebenrock, Simon Apsel, Kasimir Romer, Philipp Münst und Jakob Kränzle (von links) haben einen Imagefilm über und für Riedlingen hergestellt. Am Donnerstag hat er Premiere.  Foto: 

Nachdem Gymnasiasten zunächst einen Film über das Kreisgymnasium gemacht hatten und sich danach den Schul-Arbeitsgemeinschaften widmeten, entwickelte sich vor zwei Jahren die Idee, einen Imagefilm über die schöne Donaustadt zu drehen. Bürgermeister Marcus Schafft zeigte sich davon angetan und der Lehrer und die Schüler Marius Siebenrock, Simon Apsel, Kasimir Romer, Philipp Münst und Jakob Kränzle als Kameraleute, Beleuchter, Tontechniker und Cutter legten los, nachdem sie zuvor von Gerhard Weller in die Grundlagen des Filmens eingeweiht worden waren: Kameraführung, Bildgestaltung, Ton und den Filmschnitt, um das Optimale aus dem Material herauszuholen.

Da Riedlingen am Donau-Radwanderweg liegt, bot es sich an, Fahrradfahrer auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Weller gewann mit seinen Nachbarn Irmhild und Gerd Feucht aus Altheim zwei passionierte Radfahrer, die schwer bepackte Satteltaschen auf die Gepäckträger hievten, um am neu erstellten Energy-Point Halt zu machen und sich dort über die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu informieren. Dank der Vermittlung von Museumsleiter Winfried Aßfalg und seinem Mitstreiter Wolfram Teschner, konnten die Informationen des Audio-Guides für den Stadtrundgang genutzt werden.

Die Acht- und Neuntklässler filmten dazu Riedlingens Bürgermeister Marcus Schafft, der vor der Stadt-Silhouette am Donauwehr mit "Lichtenstein" von den Besonderheiten Riedlingens schwärmt. Ganz professionell wird auf öffentliche Verkehrsmittel, wie Bus und Zug hingewiesen und die Chance, auf der Donau Boot zu fahren. Danach machen sie sich mit Feuchts zum Rundgang auf. Über die Donaubrücke gelangen sie in die Stadt, betrachten den "Lichtenstein" aus der Perspektive der Haldenstraße, schlendern über den Marktplatz zur Kirche und lassen auch das Rathaus nicht aus.

Dort entdecken sie die Riedlinger Störche, denen die Jungfilmer vom Kirchturm aus sogar ins Nest schauen dürfen. Dank Krämermarkt kann der Donau-Radfahrer sogar noch eine Mütze erstehen, bevor er und seine Frau im ehemaligen Hospital zum Heiligen Geist von Klängen des weltberühmten Conrad Graf-Flügels becirct werden. Der Weibermarkt mit Narrenbrunnen darf genauso wenig fehlen, wie das Feuerwehrmuseum von Krimhilde und Günther Hübler.

Was dem Wunsch der Stadt für die Radtouristen entspricht, kehren Irmhild und Gerd Feucht noch im Stadtcafé Reinke ein, um dort stilgerecht Donauwellen zu schlemmen, bevor sie sich, herzlich vom Bürgermeister verabschiedet, wieder zu ihren Rädern aufmachen, um Pedal tretend in Richtung Ulm zu entschwinden.

"Unsere Intention ist, dass der Film auf die Homepage der Stadt gestellt wird", sagt Gerhard Weller. Zwei Versionen gibt es. Die eine ist zehn Minuten, die andere sechs Minuten lang. Am Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr, wird die ausführlichere im Sitzungssaal des Riedlinger Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die jeweilige Video-AG des Kreisgymnasiums beschränkt sich allerdings nicht allein auf die Herstellung eines Films während der zwei Projekt-Jahre. Sie fängt auch Bilder und Klänge der Orchester- und Chorkonzerte im Kreisgymnasium ein und sorgte bereits dreimal dafür, dass sowohl Erwachsenen- wie Kinderstücke des Naturtheaters Hayingen auf DVD festgehalten wurden. Bei Treffen im Herbst können sich so Musiker und Schauspieler in Aktion sehen und sogar DVDs erwerben.

Die nächste Video-AG steht schon in den Startlöchern. Ihre erste große Herausforderung ist am Freitag, 23. Oktober, das Chorkonzert im Kreisgymnasium.

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