Rezept für die Küchensanierung steht fest

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Der Engstinger Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am Mittwochabend neben dem Edeka-Markt (wir haben berichtet) auch mit der Sanierung der Schulküche in der Freibühlschule sowie dem Abbruch von Wohnhaus und Scheune in der Hauptstraße 6 in Kohlstetten befasst.

Bereits vor der Sommerpause wurden dem Ratsgremium bei einer Besichtigung der Schulküche verschiedene Planvarianten vorgestellt. Jetzt erläuterten die Architekten Gerhard Keppler und Uwe Seiferth dem Gemeinderat die Ergebnisse der zwischenzeitlich erfolgten und mit der Schule und der Verwaltung abgestimmten weiteren Prüfung. So ist klar, dass an der grundsätzlichen Raumaufteilung in der Küche nichts verändert wird. Im hinteren Teil wird es einen behindertengerechten Arbeitsplatz geben, die Essplätze wandern in den Theorieraum. Die Sanierung betrifft die brandschutztechnische Abtrennung von Erd- und Obergeschoss, die Erneuerung asbesthaltiger Leitungen im Untergeschoss, den Austausch der Elektrik, die Erneuerung des Sanitärbereichs sowie die Schaffung eines Fluchtwegs und eines barrierefreien Zugangs. Hier erscheint nach derzeitigem Stand der Einbau einer sowohl für den Zugang wie auch im Notfall als Fluchtweg nutzbaren Rampe als kostengünstigste Variante. Ob dies rechtlich zulässig ist, muss durch das Landratsamt geprüft werden. Die Steigung wäre in jedem mit 13 Prozent größer, als die gesetzlich geforderten 6 Prozent.

Ebenfalls auf der Sanierungsagenda steht der Austausch der Lüftungsanlage und die Dämmung des Dachs sowie die Erneuerung von Wasserrohren im Keller. Zusätzlich ausgerüstet werden die Räume mit Brandmeldern und einer Notfallwarnanlage. Da ohnehin ein Gerüst benötigt wird, soll auch gleich der Putz überprüft werden, sagte Seiferth. Unterm Strich stehen derzeit Kosten in Höhe von 980 000 Euro im Raum, dazu kommen noch einmal mindestens 40 000 Euro für den barrierefreien Zugang beziehungsweise Fluchtweg. Der Rat stimmte der Planung zu und beauftragte die Verwaltung, einen Zuschussantrag zu stellen. Von diesem wiederum hängt die konkrete Ausführungsplanung ab.

Um in der Kohlstetter Ortsmitte neue Bauplätze zu schaffen, hat die Gemeinde das Areal in der Hauptstraße 6 gekauft. Jetzt müssen dort die vorhandene Scheune und das Wohnhaus – beide sind nicht mehr sanierbar – abgerissen werden. Der Rat stimmte dem zu und beauftragte die Gemeinde, dafür ELR-Mittel zu beantragen.

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