Parksituation entschärfen

Parkplätze oder ein kleiner Park mit wenig Platz? Das Gros der Trochtelfinger Gemeinderäte befürwortete letztlich die Schaffung innenstadtnaher Abstellplätze, um die Läden in der Marktstraße zu unterstützen.

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Nähe zur Innenstadt als Pluspunkt: Um die Parkplatzsituation in der Trochtelfinger Marktstraße zu entlasten, will die Stadt auf diesem Areal an der Seckach gegenüber dem Bräuhaus einen befestigten Parkplatz anlegen. Foto: Ralf Ott

Mitte des Jahres hatte der Trochtelfinger Gemeinderat den Kauf des Grundstücks Lindenplatz 5 und den Abbruch des dortigen Gebäudes beschlossen. Seither dient das geschotterte Areal als Parkplatz für Autos. Nach Ansicht der Stadtverwaltung trägt dies zur Entlastung der Parksituation in der Marktstraße bei. Daher schlug diese vor, dort eine befestigte Fläche mit zwölf Parkplätzen für Autos einzurichten.

Birgit Schröder regte an, zuerst ein Konzept für die Marktstraße zu erstellen und nicht jetzt schon im Vorfeld den Platz zu befestigen. Doch derzeit gibt es für das Vorhaben Zuschüsse aus dem Landessanierungsprogramm. "Diese Mittel reichen aber nicht, um in die Neugestaltung der Marktstraße einzusteigen", so Bürgermeister Friedrich Bisinger. In das Projekt "Marktstraße" einsteigen könne die Stadt auch nicht, sonst gebe es keinesfalls mehr Zuschüsse. Folglich lasse sich jetzt nur eine kleinere Maßnahme im Sanierungsgebiet umsetzen. Das solle aber "bürger- und nicht autofreundlich" werden, forderte Dr. Karin Goerlich. Die Mehrzahl der Räte sprach sich allerdings für die Anlage von Parkplätzen aus. Das sei unerlässlich als Unterstützung für die Geschäfte in der Marktstraße. Keine Mehrheit fand der Antrag von Helmut Mader, durch eine gesonderte Beschilderung die Parkdauer auf den neuen Abstellplätzen auf zwei Stunden zu begrenzen. Argument: Dann müsste dies an vielen öffentlichen Parkplätzen in der Stadt eingeführt werden. Und das wiederum sei nicht zu überwachen, weil dafür aus rechtlichen Gründen gleich zwei neue Stellen in der Verwaltung benötigt würden. Darüber ließe sich nach Ansicht von Bisinger jedoch nach der Umgestaltung der Marktstraße nachdenken.

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