Neue Dorfmitte kommt

Die Steingebronner dürfen sich freuen. Sie erhalten noch in diesem Sommer eine neu gestaltete Dorfmitte. "Das ist eine deutliche Verbesserung für alle", schwärmt Bürgermeister Klemens Betz.

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Das ehemalige Wohnhaus und die Scheune in Steingebronn werden demnächst abgerissen.  Foto: 

Bereits im April beginnen die Arbeiten. Für viele Steingebronner ist die Dorfmitte seit Jahren ein Dorn im Auge. Auf der Fläche zwischen Bergstraße und Schapfengasse stehen zwei alte Gebäude, die den Anschein haben, jeden Monat einstürzen zu können. Außerdem befindet sich auf dem Gelände, das die Gemeinde demnächst erwirbt, das alte Backhaus, das im Zuge der Umgestaltung aus seinem Dornröschenschlaf erweckt werden soll.

Laut Verwaltung lässt der Grundstückseigentümer die ehemalige Scheune und das nicht mehr bewohnte Haus nebenan abreißen. Und zwar bereits im kommenden Monat, wenn die Kanalarbeiten in der Dottinger Straße beginnen (wir berichteten). Danach wird der Platz laut Bürgermeister Klemens Betz "optisch ansprechend gestaltet". Die Fläche erhält eine neue Grünfläche und die Abstützung des abfallenden Geländes erfolgt durch Natursteinquader.

Der Gehweg in der Schapfengasse wird mit Betonpflaster und Stufen neu gestaltet. Außerdem kauft die Gemeinde eine Sitzbank, die in Zukunft vor dem Backhaus zum Verweilen einlädt. Im Bereich der Bergstraße entstehen sechs Stellplätze mit Rasenfugenpflaster. Dadurch, so der Bürgermeister, werde die Parksituation bei Veranstaltungen wie zum Beispiel dem Feuerwehrhock, der Maifeier, den Gottesdiensten in der Kirche und Trauerfeiern auf dem Friedhof "etwas entschärft". Neben den Stellplätzen ist noch genug Platz, um dort eines Tages ein neues Einfamilienhaus bauen zu können, informierte Betz am Dienstagabend die Räte.

Der Vorschlag von Ratsmitglied Siegfried Leuze, bei den Bauarbeiten ein Leerrohr für ein Stromkabel in den Boden legen zu lassen, nahm die Verwaltung dankend auf. Laut eines älteren Steingebronners stand auf dieser Fläche früher immer der Weihnachtsbaum. "Vielleicht stellt man ihn dort wieder auf, dann ist man froh, wenn die Beleuchtung einen Stromanschluss hat", so Leuze.

Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von rund 120 000 Euro. Ein Zuschuss aus dem sogenannten Ausgleichstock in Höhe von 45 000 Euro wurde bereits zugesagt. Wenn alles nach Plan läuft, ist die neue Dorfmitte bereits im Sommer fertig.

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