Mittwochsradler am "Wadenbeißer" Am Sonntag startet der elfte Engel-Cup

Am Sonntag, 28. Oktober, starten wieder mehr als 400 Mountainbiker beim Engel-Cup in Daugendorf. Acht Zwiefalter Mittwochsradler radeln mit.

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Der "Wadenbeißer" bei Mörsingen ist eine der Herausforderungen für die Mountainbiker beim Engel-Cup. Foto: Waltraud Wolf

Der elfte Engel-Cup ist es bereits, der vom Team des gleichnamigen Gasthauses in Daugendorf ausgerichtet und am Sonntag um 11 Uhr dort gestartet wird. Zum zweiten Mal dabei sind die Zwiefalter Mittwochsradler. Matthias und Kurt Betz, Stefan Knab, Dirk Häringer, Walter Münch, Paul Schmid, Helmut Senner und Stefan Lehmann sind mit auf dem 46 Kilometer langen Rundkurs am Rand der Schwäbischen Alb. Seine besondere Herausforderung: die Überwindung von insgesamt 900 Höhenmetern. 75 Prozent der Strecke sind Wald- und Schotterwege.

Den Mittwochsradlern macht dies nichts aus, sie sind auch ansonsten in unwegsamem Gelände unterwegs und radeln "die ganzen Zwiefalter Hausberge" ab, erklärt Stefan Lehmann. Dazu trifft man sich ganz ungezwungen jeden Mittwoch um 19 Uhr am Peterstor. "Wer da ist, ist da", sagt er. Zwischen acht und 15 Männer seien es gewöhnlich, weitere sind willkommen, was auch für Frauen gelte. Der Letzte der kommt, bestimmt die Strecke. Lehmann und die anderen Engel-Cup-Teilnehmer gehören zur "sportlichen Gruppe", andere lassen es gemütlicher angehen. Eingekehrt wird wieder gemeinsam.

Eine in der Fasnet geborene Idee sei die Teilnahme am Engel-Cup gewesen, verrät er. 2011 meldete sich die Truppe erstmals an und alle kamen ins Ziel, nachdem sie bei Mörsingen den "Wadenbeißer" mit einer 24-prozentigen Steigung bewältigt, die Radlerherberge in Baach passiert und die restliche Strecke zurück nach Daugendorf bewältigt hatten.

Dort lädt Engel-Wirt Ralf Kopp die Sportler danach zum Spaghetti-Essen ein, damit sie wieder Kraft schöpfen können. Die Ersten werden bereits gegen 12.30 Uhr am Ziel erwartet. Im vergangenen Jahr der Schnellste unter den Zwiefaltern war Rudi Ragg, der am Sonntag allerdings nicht antritt.

Den "Wadenbeißer" mit seinen 130 Metern und einer Zuschauerkulisse "wie bei der Tour de France" findet Lehmann "gar nicht so schlimm", hält allerdings fest, auf der ganzen Strecke sei man in Daueranspannung und könne sich nirgends zurücklehnen.

Auch Prominenz stieg beim Engel-Cup schon in die Pedale, wie Triathlon-Weltmeister Daniel Unger, zuletzt 2011. Vor einem Jahr holte sich Frank Demuth aus Mietingen den Sieg. Der mehrmalige Gewinner Daniel Gathof war beim zehnten Engel-Cup nicht am Start, ist aber am Sonntag wieder mit von der Partie.

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