Mit Meister Lampe auf großer Fahrt

Warum nicht Meister Lampe im Zug die Pfoten schütteln? Das sagten sich 1400 große und kleine Leute, die mit dem Osterhasenzug unterwegs waren.

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Im Zug verteilte der Osterhase sein verkleinertes Ebenbild in Schokolade an die jungen Gäste.

Vergangenes Jahr stand sie noch kaputt im Lokschuppen der Ulmer Eisenbahnfreunde: die badische G12 mit der Zugnummer 58 311. Inzwischen ist das dampfende Stahlross aus dem Jahr 1921 repariert und konnte somit die fünf sogenannten Donnerbüchsen und den Speisewagen des Osterhasenzuges zwischen Kleinengstingen und Trochtelfingen ziehen. Jeweils drei Mal am Ostersonntag und am Ostermontag verkehrte die am Morgen aus Münsingen kommende "58 311" auf der Strecke der Hohenzollerischen Landesbahn, die wieder zahlreiche Eisenbahnfreunde mit ihren Kameras belagerten. Bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel konnte man zumindest gestern sehr schöne Aufnahmen machen.

In den Waggons verteilte der Osterhase, der ein wenig in Gestalt und Größe an Meister Lampe aus dem Film "Mein Freund Harvey" erinnerte, sein verkleinertes Ebenbild in Schokolade an die vielen mitfahrenden Kinder. "Hier bin ich zuhause", schmunzelte das weiße Tier, als der Zug gemächlich durch das abgelegene Hasental bei Trochtelfingen schnaufte. Die Güterzugdampflok mit ihren 1540 Pferdestärken dampft normalerweise südlich von Karlsruhe durch die Ausläufer des Schwarzwaldes und ist in diesem Jahr zum ersten Mal zu Gast auf der Mittleren Alb, so Bernd-Matthias Weckler. Der Vorsitzende der Schwäbischen Alb-Bahn ließ es sich gestern nicht nehmen, selbst die badische G12 zu fahren.

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