Mexiko mitten in Mehrstetten

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Beste Stimmung herrschte bei der „Mexican Night“ in Mehrstetten.  Foto: 

Knapp 10 000 Kilometer Luftlinie trennen Mexiko von Mehrstetten. Und: Mexiko und Mehrstetten haben ungefähr so viel miteinander gleich, wie das mexikanische Nationalgericht  „Mole Poblano“ mit dem Laugenweckle. Auf den ersten Blick also rein gar nichts, wäre da nicht seit über einem Jahrzehnt die Mexican Night, die bei vielen Youngsters in der Region zu den absoluten „da-muss-ich-unbedingt-hin-Partys“ zählt.

Kein Wunder, haut DJ-Brause der partyfreudigen Meute doch jedes Jahr aufs Neue genau die Mucke auf die Ohren, die sie hören will. Dazu die entsprechende Lightshow und immer mal wieder eine ordentliche Portion Bühnennebel um die Nase.

Ausgelassene Tanzsessions sind damit fast schon garantiert. „Da kann man gar nicht anders als voll abzutanzen“, freute sich unter anderem die 17-Jährige Isabelle, die sich die Tanzfläche in der Turn- und Festhalle zu lauten Beats mit vielen Gleichgesinnten teilte. Mindestens genauso viel wie auf der Tanzfläche war vor der megalangen Bar los. Tequila gold, silber oder zimt, zeigten sich hier unter anderem als Renner. „Die schenken wir viel einfacher aus als aufwändige Cocktails, deshalb gibt es bei uns nur die Kurzen oder Gespritzten“, verriet eine langjährige Helferin vom Orgateam um Musikkapellenchef Marcel Schmauder.

Den hat am Abend einzig die gesperrte Straße zwischen Münsingen und Mehrstetten gefuchst. „Die Umleitung kostet uns möglicherweise ein paar Gäste und das obwohl die Straße fertig ist und morgen früh frei gegeben wird“, so Schmauder, der unterm Strich aber dennoch voll und ganz zufrieden sein konnte. Arg viel mehr Gäste hätten nämlich ganz bestimmt die Hallenmauern gesprengt.

Der Tequila war es

Inspiriert zur Mexican Night wurden die Mehrstetter übrigends einst durch den Tequila, den mexikanischen Agaven-Brand, welcher aus den Herzen der blauen Weber-Agave gewonnen wird. Namensgeber für den kultigen Brand ist die Stadt „Villa de Santiago de Tequila“, nahe der pazifischen Küste.

Die Kleinstadt  gilt als ein sogenanntes „Pueblo Màgico“, ein magischer Ort, wobei sich mit ein bisschen Fantasie wiederum eine Brücke zur Mehrstetter Mexican-Night, die bekanntlich seit Jahren die Jugend aus der weiten Region irgendwie magisch anzieht, schlagen lässt.

Die Mexican Night war einmal mehr Teil des traditionellen Herbstfestes, das am Sonntag unter dem Motto „herbstlich festlich“ mit Auftritten der Trachtenkapelle Bernloch und der kleinen Besetzung aus den eigenen Reihen, im Rehessen gipfelte.

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