Karibisches Flair  an der Lauter

Prima Klima unter Palmen: Das"Inselfeschd" glänzte auch diesmal wieder mit seiner einzigartigen Atmosphäre. Am Samstag war das Fest bestens besucht.

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„Inselfeschd“: Hocken an der Lauter in einer lauen Sommernacht.  Foto: 

Die Palmen sind falsch, die Insel und das fast karibische Urlaubs-Feeling aber echt. Nirgendwo sonst gelingt das exotische Flair so gut wie beim „Inselfeschd“ des Jugendclubs „PUK“ und des Narrenvereins „Gomba Deifl“ aus Indelhausen/Anhausen.

Auf der Lauterinsel in Indelhausen erstrahlten am Wochenende wieder einmal hunderte bunte Lichter und umrahmten die Party unter Palmen mit farbenfrohem Lichterketten-Glanz.

Das „Inselfeschd“ sucht seinesgleichen: In seiner inzwischen 21-jährigen Geschichte hat es sich zum echten Sommerparty-Highlight entwickelt. Ein befreundeter Jugendclub, so erzählt der Barkeeper an der Surferbar, kommt jedes Jahr gesammelt mit dem Bus zum Fest. Er selbst braucht nach dem Fest erstmal zwei Tage Urlaub: den Montag zum gemeinsamen Aufräumen, den Dienstag zum Ausruhen.

So um Mitternacht sei auf der Insel alles voll. Dann haben auch er und seine Kolleginnen und Kollegen in der Surferbar alle Hände voll zu tun: Beim Mixen der leckeren bunten und fruchtigen Cocktails in alkoholischen und nicht alkoholischen Versionen helfen viele Hände mit. Caipirinha, Tequila Sunrise oder Happy Fin, Cocktail Karibik oder Fürst Igor fanden  wie immer viele Freunde unter den Gästen.

Ist der Drink erst einmal gesichert, laden Stehtische, Bierbänke und ein karibisches Ambiente zum Chillen oder Partymachen ein.

Im Mittelpunkt der Insel lockte DJ PhilHouse mit professioneller Mischbühne und Lightshow die Tanzwilligen an. Gleich gegenüber luden Grilldüfte zu kulinarischen Ausflügen ein: Knuspriges Knabberfleisch und exotische Falafel, krosse Wilde Kartoffeln und saftige Schnitzelburger ergänzten das Angebot an klassischer Grillwurst und den obligatorischen Pommes.

Das einmalige Flair und den Wohlfühlfaktor des Inselfeschds genoss auch eine kleine Gruppe von im Lautertal urlaubenden Holländern, die sich am Samstag zwischen deutschem Bier und heimeliger Inselatmosphäre sichtbar wohlfühlte.

Mit vielen Gästen herumstandend war auch  der Weizenbierstand, die Biertischgarnituren gleich neben dem Festzelt zeigten sich ebenfalls gut besetzt. Im Zelt selbst allerdings herrschte gähnende Leere: Die laue Sommer-Samstagsnacht war für die Outdoor-Nachtschwärmer des Inselfeschds wie geschaffen.

Zum Jugendgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen und Mittagessen am Sonntag dürfte das Zelt dann wohl allerdings seinen Zweck erfüllt haben: Gewitterregen und graue Wolken machten auch vor der Feststimmung auf der Lauterinsel nicht halt und schütteten immer wieder ungemütliches Nass auf Palmen und Besucher.

Gut, wenn man dann ein Dach über dem Kopf hat. Mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen fand das Inselfeschd am Sonntagnachmittag seinen Abschluss.

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