Käppeler enttäuscht

Klaus Käppeler (SPD) hat es nicht mehr in den Landtag geschafft. Eine Erklärung, warum ihn die Wähler mit 11,2 Prozent abgestraft haben, hat er nicht wirklich. "Das ist schwierig", meint der 61-Jährige, der gerne für eine dritte Amtszeit ins Parlament einzogen wäre.

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Enttaüscht vom Ergebnis: Klaus Käppeler (SPD) schaffte es nicht mehr in den Landtag.  Foto: 

Klaus Käppeler (SPD) hat es nicht mehr in den Landtag geschafft. Eine Erklärung, warum ihn die Wähler mit 11,2 Prozent abgestraft haben, hat er nicht wirklich. "Das ist schwierig", meint der 61-Jährige, der gerne für eine dritte Amtszeit ins Parlament einzogen wäre. Jedenfalls seien "die Leute, die sich engagieren, nicht für ihren Einsatz belohnt worden", sagt er. Natürlich sei er vom Ergebnis enttäuscht, obwohl die Prognosen für sein Partei schon seit Wochen lediglich zwischen zwölf und 16 Prozent gelegen hätten.

Den Erfolg der AFD, bezeichnet Käppeler als "niederschmetternd", macht dafür auch Horst Seehofer verantwortlich, der durch sein Verhalten die Partei salonfähig gemacht habe.

Morgen Abend fährt Käppeler nach Stuttgart zum Treffen der alten und neuen Fraktion. Seine Partei warnte er vor einer möglichen Deutschland-Koalition, also vor Schwarz, Rot, Gelb: "Da könnte sich die SPD dann gleich selbst auflösen. Das würde uns der Wähler nicht verzeihen." Er sieht aber auch beim Regieren praktische Probleme: Eine Koalition aus drei Parteien mit nur wenigen Stimmen Mehrheit wäre "Harakiri".

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