In Italien gibt’s Sonderurlaub

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In Hohenstein wurden am Dienstagabend verdiente Blutspender geehrt.  Foto: 

Es ist in Hohenstein Tradition, dass Menschen, die regelmäßig ihr Blut spenden im Rahmen eines Bürgerempfangs geehrt werden. Dieser fand im Anschluss an die Gemeinderatssitzung am Dienstagabend im Rathaus-Foyer statt.

Bürgermeister Jochen Zeller lobte die 13 Blutspender, die in diesem Jahr Jubiläum haben, weil sie dazu beitragen würden, dass der Blutbedarf im Land gedeckt werden kann. Drei Blutspendetermine habe es in diesem Jahr gegeben. Insgesamt seien 780 Blutspender gezählt worden, „eine beachtliche Zahl“, wie Zeller befand. Das könne sich sehen lassen, zumal im Landkreis Reutlingen im Durchschnitt nur 160 Bürger zu den jeweiligen Terminen gingen.

Auch Claus Dürr, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Engstingen/Hohenstein, sprach von einer großartigen Leistung der zu Ehrenden. In ganz Deutschland würden nur zwei Prozent der Bevölkerung zu Blutspendeterminen gehen, was nicht ausreiche. Deshalb mache man sich inzwischen Gedanken, wie man mehr Spender zu den Terminen locken könne. In Italien, wusste Dürr, erhielten Blutspender einen Tag Sonderurlaub, den der Staat zahle.

DRK-Bereitschaftsleiter Nico Baier sprach die Herausforderung für den Ortsverein an, den jeder Blutspendetermin mit sich bringe. 15 Helfer seien im Einsatz, die Hälfte von ihnen in der Küche, um die Verpflegung der Blutspender zu gewährleisten. Bis Mitternacht würden in der Regel abends die Aufräumarbeiten dauern. Er forderte dazu auf, den nächsten Blutspendetermin am 3. Januar im Terminkalender dick anzustreichen.

Zehn Mal Blut spendeten: Katrin und Stefanie Heinzelmann, Martin Holzhauer, Mariann Hönes und Evelin Kuhn. Für 25-maliges Spenden wurden geehrt:  Annemarie Bez, Rosa Holzhauer, Franz Hönes, Peter Kretschmar, Markus Steinhilber und Markus Tress. 50 Mal Blut gespendet haben: Torsten Mahl und Manfred Münch.

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