IM ARCHIV GEBLÄTTERT vom 8. September

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    Vor 25 Jahren: Großbrand auf den Steighöfen.
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· Mehrstetten. (Wie mans auch machen kann) Ein hier wohlbekannter Heimat- und Naturfreund nahm an einem der letzten warmen Sommerabende den Teppich und begab sich an seinen Lieblingsplatz. Im nahen Walde nahm er Nachtquartier und verbrachte eine ruhige Nacht in Gottes freier Natur. Da sich seine Grundstücke in der Nähe befinden, konnte er gleich bei Tagesanbruch mit Mähen beginnen und hatte sich so den Anmarschweg am frühen Morgen erspart. In Zeiten der Einquartierung zur Nachahmung empfohlen.

· Das Ansehen des Heeres darf nicht leiden! Der Oberbefehlshaber des Heeres führt in einem Erlaß aus, daß Soldaten häufig nicht im Ausgehanzug, sondern in einer unordentlich sitzenden und abgetragenen Uniform auf den Straßen zu sehen sind. Hierunter leide das Ansehen des Heeres. Er ersuche daher die Kommandeure, dem Ausgehanzug der Unteroffiziere und Mannschaften ihre ganz besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

· Stumm für 280 000 Dinar. Eine seltsame Wette ging ein Jugoslawe ein. Er verpflichtete sich in 17 Monaten 20 000 Kilometer zu Fuß zurückzulegen, ohne ein Wort zu sprechen. Dafür soll er einen Betrag von 280 000 Dinar bekommen. In den ersten acht Monaten seit Abschluß der Wette hat er bereits 11 200 Kilometer zurückgelegt unter Erfüllung der gestellten Bedingungen. Wenn er etwas mitzuteilen hat, schreibt er es auf ein Papier.

· Am 7. September 1987 stand im ALB BOTE: Zwischen 500 000 und 700 000 Mark schätzt Kreisbrandmeister Günter Auch den Schaden, der bei einem Brand am 5. September an Wirtschaftsgebäuden auf den Steighöfen oberhalb von Bichishausen entstanden ist. Rund 80 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Menschen kamen nicht zu Schaden und die im Gebäude untergebrachten Tiere konnten rechtzeitig herausgetrieben werden.

· Das in der Großengstinger Eberhard-Finckh-Kaserne stationierte Raketenartilleriebataillon 250 ist ein Vierteljahrhundert alt geworden. Die Feierlichkeiten zu dem Jubiläumsgeburtstag wurden mit einem Kameradschaftstreffen eingeläutet.

· Die evangelische Kirchengemeinde Münsingen hat schon lange Kontakte zu Eisfeld in der DDR, und die bürgerliche Gemeinde bemüht sich seit annähernd zwei Jahren ebenfalls Kontakte anzuknüpfen. Bisher allerdings ohne Erfolg: Denn auf Briefe von Bürgermeister Rolf Keller an den Kollegen kam bisher keine Reaktion. Keller will nun, wenn die Kirchengemeinde ihrer Partnergemeinde wieder einmal einen Besuch abstattet, mitfahren.

· Als einen Schlag ins Gesicht bezeichnete der Vorsitzende der Münsinger Ortsgruppe der DLRG, Bernd Lubenow, die Vorgänge, die dazu führten, daß die DLRG in Münsingen derzeit ohne feste Bleibe ist. Vor zwei Wochen noch war die DLRG neben dem Albverein hälftiger Nutzer des Holzpavillons beim früheren Progymnasium. "Aus heiterem Himmel", so Lubenow, wurde die DLRG am 14. August informiert, daß sie ihren Teil der Holzhütte "umgehend" zu räumen habe.

· Einen Mann weniger hat seit dem 9. September die SPD-Fraktion im Münsinger Gemeinderat: Gerhard Reiber gab seinen Austritt aus der Fraktion bekannt.

1937

1987

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