Grünes Plus von 10,1

Grüne, FDP und AfD gewinnen, SPD und Union verlieren, die Wahlbeteiligung steigt, so das Ergebnis von gestern Abend aus Hohenstein.

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Sieht man von der AfD ab, die aus dem Nichts auf 13,6 Prozent der Stimmen kam - 293 Hohensteiner gaben der Partei ihre Stimme - sind die Grünen der große Wahlsieger. Mit 567 Stimmen erreichten sie einen Stimmenanteil von 26,2 Prozent, was 10,1 Prozent mehr als 2011 sind. Bei der Wahl 2006 hatte die Partei gerademal 8,4 Prozent der Stimmen errungen.

Das Plus der Grünen fehlt praktisch der SPD, denn Klaus Käppeler halbierte sein Ergebnis gegenüber der letzten Wahl. Auf 8,4 Prozent brachten es gestern die Genossen in Hohenstein: minus neun Prozent.

Noch schlimmer erwischte es die Christdemokraten. Hatte Karl-Wilhelm Röhm bei der Wahl 2011 noch 53,1 Prozent der Stimmen erreicht, war gestern bei 36,4 Prozent Schluss. Das ist ein Minus von 16,7 Prozent, gegenüber 2006 kommen nochmal weitere minus 5,2 Prozent hinzu. Einziger Trost für den CDU-Kandidaten, die Union bleibt mit 798 Stimmen die stärkste Kraft in Hohenstein.

Freuen kann sich auch der FDP-Landespolitiker Andreas Glück, der die Partei in Hohenstein zur alten Stärke zurückführte, ja sogar etwas stärker machte. 269 Wähler votierten für die FDP, die damit mit 12,4 Prozent das Wahlergebnis von 2011, als die Liberalen nur 6,9 Prozent der Stimmen erreicht hatten, um 5,5 Prozent verbesserte. Fünf Jahre zuvor hatte die FDP 10,9 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Linke hat ihr letztes Wahlergebnis abermals verschlechtert. Von 1,7 Prozent in 2011, ging es runter auf 1,1 Prozent oder absolut: 23 Stimmen.

Das Phänomen AfD darf sich mit 293 Stimmen, was einem Prozentanteil von 13,6 entspricht, als der Sieger fühlen, schließlich liegt das Plus noch um 3,5 Prozent über dem Zuwachs bei den Grünen. Dabei verteilen sich die Stimmen auf die fünf Ortsteile nahezu gleich.

Die Union schaffte ihr bestens Ergebnis in Oberstetten mit 42,6 Prozent, die Grünen erreichten die höchste Stimmenzahl in Meidelstetten mit 29,2 Prozent. Meidelstetten war auch, wenn man davon sprechen kann, die Stimmenhochburg für die SPD (10,7 Prozent), die Liberalen holten schließlich in Ödenwaldstetten mit 17,9 Prozent ihr Topergebnis.

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