Gewinner des German Blues Awards

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Freitag, 31. März

Im Hirsch in Glems werden ab 20.30 Uhr Big Man Clayton & & the wild bluesmen rocken. Drei der Bandmitglieder waren schon im vorherigen Projekt „Boogie Circus“ am Start.

Das Leben spielt manchmal Ping Pong. Auch mit Erika Stucky: Gerade noch Kind – Ping – inmitten der Flowerpower-Hippies in San Francisco, und – Pong – schon in einem kleinen Dorf im Schweizer Oberwallis bei Trachtenfest und Jodelwettbewerb. Diesen Kulturschock verarbeitet sie heute noch – zum Glück für uns – mit großartigen Konzerten zwischen Alpenklängen, Pop und Avantgarde-Jazz. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Bernd Begemann, Mit-Erfinder der Hamburger Schule, stilbewusstester Musik-Connaisseur der Hansestadt, unterschätzter Gitarrist und unerreichter Bühnen-Entertainer, ist zurückgekehrt. Musikalisch liegt alles in der schunkelnden Waagschale, was „der elektrische Liedermacher“ Begemann sich schon seit jeher schulterzuckend traut: der holpernde Hip-Hop Beat, der schwitzende Rock’n’Roll, die samtene Liebeserklärung, der lupenreine Popsong, der Flirt mit dem Schlager. Er gastiert um 20.30 Uhr im Tübinger Sudhaus.

Modern Earl rocken ab 20 Uhr im Kreuz in Obermarchtal.

WolveSpirit ist anders. Überzeugter. Echter. Die Band brennt auf höherer Flamme, egal was sie tut. „Wir alle sind Freigeister“, fasst Frontsängerin Deborah Craft zusammen. Der oberste Grundsatz der psychedelischen Rock-Traumfänger aus Würzburg lautet dann auch: Mach es selbst, wenn du wirklich zufrieden sein willst. Beginn im Ulmer Roxy ist um 20 Uhr.

Betontod bieten die perfekte Mischung aus Punkrock und Metal, die es in Deutschland nur in dieser einzigartigen Form gibt. Beginn im Stuttgarter LKA/Longhorn ist um 20 Uhr.

Samstag, 1. April

Mit Ignaz Netzer kommt der Gewinner des German Blues Award 2015 nach Meidelstetten in den Adler (Beginn: 21 Uhr). Seine neue Solo-CD „When the Music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde 2015 für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. An diesem Abend tritt Ignaz Netzer mit seinem namhaften Quartett auf: Werner Acker (Gitarre), Hansi Schuller (Bass) und Thomas Keltsch (Schlagzeug). Netzer ist der lebende Beweis für das, was Musikwissenschaftler schon längst vermuteten: Der Blues kommt aus dem Schwabenland!! So urteilte jüngst die „Heilbronner Stimme“ dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden.

Das aktuelle Programm von Stephan Sulke setzt sich aus einer Mischung von alten Hits und neuen Songs zusammen. Der „Spitzbuben-Poet“ mixt seine leisen Lieder von Liebe und Leiden mit bekannten musikalischen Zutaten. Beginn im Hirsch in Glems ist um 20.30 Uhr.

Diese Kensington Road ist nicht die berühmte Straße in London, sondern ein Stück Asphalt mitten in der kanadischen Provinz. Hier hat Frontmann Stefan auf einem Dachboden mit alten Musikinstrumenten gelebt und angefangen Songs zu schreiben. Zurück in Berlin gründete er die Band und gemeinsam entwickeln sie ihren eigenen, unverwechselbaren Sound, der grenzenlos irgendwo zwischen Kanada und Berlin schwebt. Sie sind ab 21 Uhr im Reutlinger franz. K zu sehen.

Mit seinem jüngsten Werk „Zeitgeist“, stellt das Trio um den preisgekrönten Bassisten und Komponisten Axel Kühn ab 20.30 Uhr im Reutlinger Jazzclub in der Mitte eindrucksvoll unter Beweis, wie homogen ihre Mischung aus Jazz, Grunge Rock, Pop und Weltmusik klingt.

Angry Pony aus Freiburg lässt sich nicht zähmen. Die Band besticht durch einen erstaunlich abgeklärten, aufgeräumten, eingängigen Sound und gerade live bieten Angry Pony einen einmaligen Ritt querbeet durch den Acker. Einheizen werden als Support in der Reutlinger Kaiserhalle ab 21.30 Uhr Space Heinkel.

Roma-Balkan-Musik präsentieren im Tübinger Sudhaus Roaie Verde, Beginn: 20.30 Uhr.

Die achtköpfige Combo von Gradraus sieht sich in der Tradition der Singer Songwriter und stehen für unverfälschten, ehrlichen Akustik-Folkrock mit schwäbischen Texten. Ab 20 Uhr sind sie im Blaubeurer Nix zu sehen.

Sonntag, 2. April

„Man erzählt, dass...“ So heißt das neue Programm von Ganes. Und es geht: um Ladinische Sagen. Beginn im Ulmer Roxy ist um 20 Uhr.

Dienstag, 4. April

Kaum eine Rock-Band hat in den vergangenen Jahren für ihr Debüt einen solchen Widerhall in deutschen Leitmedien von Zeit über Spiegel zu taz und Radio Eins gefunden wie Gewalt. Das kommt nicht nur vom tatsächlich besonderen Sound der Band in Musik und Text, sondern sicher auch vom Frontmann Patrick Wagner. Die Band tritt um 20 Uhr im franz. K in Reutlingen auf.

Mittwoch, 5. April

Im Tübinger Sudhaus steigt ab 20 Uhr das Irish Spring-Festival, und zwar mit Eddie Sheehan & Cormac Doyle, David Munnelly Trio, Connla und Andrew Vickers.

Aus Schweden kommen die Melodicmetaller von Treat ins Kreuz nach Obermarchtal. Beginn: 20 Uhr.

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