Friedhofsplanung: Neue Grabformen sind geplant

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  Mit der Friedhofsplanung hat die Gemeinde das Büro  Sigmund, Grafenberg, beauftragt. Jörg Sigmund war am Montag in die Sitzung gekommen, um mögliche Formen und Varianten vorzustellen. Wie fast immer, seit  Franziska Höchstädter Bürgermeisterin ist, waren die Stühle für die Zuhörer alle besetzt. Die Bürgermeisterin ließ auch zu, dass  sich Bürger mit ihren Ideen zum Thema  zu Wort meldeten.

Auf dem Mehrstetter Friedhof gibt es Erdgräber, Urnengräber in der Erde und in Stelen.  Wie überall  werden die traditionellen Erdbestattungen weniger, dafür  nehmen die Urnenbestattungen zu, weshalb  sich zunehmend  Lücken auf  der Fläche ergeben, so Sigmund.   Vor allem pflegefreie  Grabstellen  seien gefragt. Deshalb soll es in Mehrstetten  künftig Rasengräber   geben, zunächst acht bis zehn. Die werden von der Gemeinde betreut.

Das traditionelle Urnengrabfeld soll fortgeführt,  durch weitere Angebote ergänzt werden: ein Urnengemeinschaftsgrab, in dessen Mitte auf einer Stele die Namen der Verstorbenen stehen  ist ebenso denkbar, wie eines unter einem Baum. Bei beiden Formen übernehmen Gärtner die Pflege.

 Auch   Mauer und Wege sollen saniert, störende Bäume gefällt, dafür  neue gepflanzt werden. Zum Beispiel an den Urnenstelen könnte  die große Buche durch vier kleinkronige Bäume ersetzt werden.

Höchstädter betonte,  „es ist eine  Planung auf die nächsten 30 Jahre“. Direkt angehen wolle man das Anlegen von Rasengräbern. Auf Anregung von Bernd Schiller wird auch das Urnengemeinschaftsgrab unter einem Baum gleich miteinbezogen. Für Planungen und erste Arbeiten sind im laufenden  Haushalt 30 000 Euro eingestellt.  Über die konkrete Umsetzung, über Vorschriften, was man wo auf welches Grab legen darf  – darüber wurde in der Sitzung immer wieder diskutiert –  soll gesprochen werden, wenn’s ans  Realisieren der einzelnen Schritte geht.

 Was dann auch noch auf die Gemeinde zukommt: eine neue Friedhofssatzung.  Bestattungsformen, Ruhezeiten und natürlich die  Gebühren müssen überarbeitet werden. Es soll kostendeckender  gearbeitet werden – das hat der Landkreis bereits angemahnt. Gebührenkalkulation ist eine aufwändige und komplexe Angelegenheit. Das kann die Verwaltung allein nicht stemmen.  Deshalb werden jetzt  dafür Angebote von Kommunalberatungen eingeholt.

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