Fragen und Antworten bei der Diskussionsrunde zur Windkraft in Unlingen

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Viele Fragen gabs bei der Diskussionsrunde. Von der ersten Landesbeamtin Stefanie Bürkle wurde versichert, dass bereits bei der Genehmigung ein Rückbau nach Ende der Laufzeit einer Windkraftanlage festgeschrieben ist. Mit fünf Millionen gab Verbandsdirektor Markus Riethe die Kosten für eine große Windkraftanlage an, sie amortisiere sich in sechs bis zwölf Monaten. Schon der Transport einer großen Anlage verlange ausgebaute Wege, informierte er. Um Strom auch außerhalb der Bedarfszeiten nutzen zu können, müsse ein Netzmanagement geschaffen werden, sagte Walter Göppel von der Energieagentur Biberach/Ravensburg. Stromüberproduktion sei in bestehenden und neu zu schaffenden Pumpspeicherkraftwerken als Puffer zu nutzen, äußerte Regionalplaner Dr. Peter Seiffert. Über den Strompreis werde die Windenergie gefördert, hörte ein Fragesteller. Es werde nicht parzellenscharf geplant, antwortete Bürgermeister Hans Petermann auf die Anmerkung, dass bei einem ausgewiesenen Standort Grundstücke von 20 bis 30 Grundstückseigentümer betroffen seien. Petermanns Idealvorstellung: Sie sollten sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen und den Ertrag aufteilen.

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Kommentare

21.01.2012 10:36 Uhr

Lieber Autor UD: Monate mit Jahren verwechselt!

Sie schreiben: "Mit fünf Millionen Euro gab Verbandsdirektor Markus Riethe die Kosten für eine große Windkraftanlage an, sie amortisiere sich in sechs bis zwölf Monaten."
Das ist natürlich komplett falsch. Sie meinten mit Sicherheit "Jahre" und nicht "Monate". Selbst die Angabe von 6-12 Jahren ist übrigens äußerst optimistisch.
Es wäre gut, wenn Sie diesen Fehler beheben würden. Die Bürger werden schon genug mit extrem "optimistischen" und unrealistisch positiven Strom-Ertragszahlen in die Irre geführt, vermutlich, um ihnen Geld für äußerst riskante Unternehmensbeteiligungen aus der Tasche zu ziehen (Stichwort "Grauer Kapitalmarkt").

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