Feiern im bayerischen Partytempel

Fesche Mädels, knackige Mannen und eine tolle Stimmung gab es am Samstagabend bei der "Herbstparty in Tracht" in Engstingen. Die "Alpenmafia" verwandelte das Zelt in einen bayerischen Partytempel.

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Die "Alpenmafia" war erstmals zu Gast in Engstingen und verwandelte das Festzelt in einen Partytempel. Zuvor hatte Bürgermeister Mario Storz drei Schläge für den Fassanstich benötigt. Fotos: Joachim Lenk  Foto: 

Bevor die mehrstündige Party bis weit nach Mitternacht ihren Lauf nahm, musste erst einmal Engstingens Bürgermeister ans Werk. Dieses Mal lautete das Motto: Alle guten Dinge sind drei.

Die Begrüßungsrede dauerte drei Minuten, dann folgte der dritte Fassanstich beim "Engstinger Herbst" als Rathauschef. Und, wie sollte es anders sein, nach drei kräftigen Schlägen floss das Bier aus dem Zapfhahn. Kein Wunder, nach drei Wochen Urlaub war der Schultes voller Tatendrang. Dieses Mal standen ihm der Vorsitzende der gastgebenden Schwäbischen Albmusikanten, Marc Rudolf, und sein Vize, Thomas Gauß, helfend beiseite. Alle drei verteilten die drei mal zehn Liter Gerstensaft als Freibier unter den Gästen.

Wenig später legten dann die sechs Jungs der "Alpenmafia" los. Sie hatten die schwere Aufgabe, in die Fußstapfen der legendären Partyband "Sixpac" zu treten, der langjährigen Hausband des "Engstinger Herbstes", die im vergangenen Jahr ihre Instrumente für immer an den Nagel gehängt hatte. Um es gleich vorweg zu nehmen. Die Veranstalter haben ein gutes Händchen gehabt, diese bayerischen Vollblutmusiker auf die Alb zu holen. Mit ihrer guten Laune, den lustigen Sprüchen, der tollen Show und der abwechslungsreichen Musik verwandelten sie innerhalb kürzestes Zeit das rappelvolle Zelt in einen bajuwarischen Partytempel. Die Reihen schunkelten und auf den Bierbänken wurde lautstark den Nachbarn zugeprostet.

Zur Freude des Partyvolks erschien Stefan von den Mafioso als rothaarige Vogellisi mit viel Holz vor der Hütten auf der Bühne und blies auf dem Alphorn, das am Ende der irren Show von Sepp mit der Motorsäge in zwei Teile geschnitten wurde. Doch keine Angst, das wertvolle Instrument ist auch noch bei der nächsten Show einsatzbereit, sagten die Musiker hinter der Bühne.

"Atemlos" war auch der Helmut, der als Helene Fischer im roten Kleid auf die Bühne kam und mit seinen Jungs ein Medley der Schlagerkönigin präsentierte. Kurz danach gab es die größten Hits von Udo Jürgens und Andreas Gabalier auf die Ohren.

Bedeutend ruhiger ging es dagegen gestern Morgen beim ökumenischen Zeltgottesdienst weiter, den der evangelische Pfarrer Roland Bader und sein katholischer Amtsbruder Wolfgang Jäger gemeinsam zelebrierten. Die Jugendkapelle der Schwäbischen Albmusikanten übernahmen zusammen mit dem Kinderchor St. Martin den musikalischen Part des Gottesdienstes. Zum anschließenden Frühschoppen spielten die Musikanten des TSV Sondelfingen auf. Am Nachmittag standen der Musikverein Frohsinn aus Reutlingendorf und die Kornbühlmusikanten aus Salmendingen auf der Bühne.

Am heutigen Montag, 14. September, geht es um 15 Uhr mit dem traditionellen Nachmittag für Kinder, Hausfrauen, Rentner und Handwerker aus Engstingen und Umgebung weiter. Die musikalische Umrahmung übernimmt dabei zunächst die Veteranenkapelle des Musikvereins Großengstingen, die dann von 18 Uhr an von den Schwäbischen Albmusikanten abgelöst wird.

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