Es entsteht ein Ort des Miteinanders

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Am Mittwochnachmittag war in Zwiefalten Spatenstich für den Dobel-SpATZ. In der Bildmitte Bürgermeister Matthias Henne (heller Mantel)  Foto: 

Pünktlich zum symbolischen Spatenstich für die Spiel- und Freizeitanlage Dobel SpATZ im Zwiefalter Dobeltal mussten am Mittwochnachmittag die Regenschirme aufgespannt werden. Dennoch war es ein „guter Tag für Zwiefalten“, wie es Bürgermeister Matthias Henne formulierte. Der Treffpunkt, der hier entstehe, solle Anlaufstelle für alle Altersklassen sein und den Inklusionsgedanken unterstützen, sagte der Bürgermeister. Er werde Gästen wie Einheimischen viel Freude bereiten, ist sich Henne sicher.

Der Bürgermeister dankte all denen, die sich eingebracht haben und einbringen werden, auch den vielen Unterstützern, von denen etliche den weg zum Spatenstich gefunden hatten. Mit dem Dobel-SpATZ – Der Name leitet sich übrigens von Spielen, Abenteuer, Treffpunkt Zwiefalten ab – entstehe ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung Zwiefaltens, der die Lebensqualität in der Gemeinde erhöhe. Die Verwirklichung sei nur durch den Erhalt von mehr als 90 000 Euro an Fördermitteln möglich gewesen, was dokumentiere, dass die Entwicklung des Ländlichen Raumes aus politischer Sicht wichtig sei.

Adrian Ott als Sprecher des Jugendforums erinnerte daran, dass Henne vor drei Jahren die Jugendlichen zur Diskussionsrunde eingeladen habe aus der das Jugendforum entstanden sei, das wiederum beschlossen habe, einen Platz zu schaffen für Jung und Alt, für Sportler und Nichtsportler. In einem Planungsmarathon seien Ideen gesammelt worden für einen Ort des Miteinanders. Der werde hoffentlich lange bestehen, sich weiter entwickeln und vergrößern. Jetzt sei endlich die Stunde gekommen, in der das Planen ein Ende habe, Taten auf Worte folgen würden.

Stadtplaner Clemens Künster sprach von großer Beteiligungskultur in Zwiefalten. Das gesamte Projekt sei mit 190 000 Euro veranschlagt. Dass sich das Jugendforum und viele Bürgerinnen und Bürger einbringen würden, habe nicht in erster Linie mit der Kosteneinsparung zu tun, sondern mit der Identifikation mit der neuen Freizeitanlage.

Ein Vorzeigeprojekt

Elisabeth Markwardt, Regionalmanagerin von LEADER Mittlere Alb betonte, dass es wichtig sei, dass sich die Menschen vor Ort in das Projekt einbringen würden. Ungewöhnlich sei die Verbesserung der Infrastruktur für Soziales in Freizeit. Sie sprach von einem Vorzeigeprojekt, bei dem sich die Jugend aktiv einbringen. Bürgerbeteiligung werde sehr ernst genommen, regionale Sponsoren würden aktiviert, viele das tolle Projekt unterstützen.

Zum Spatenstich versammelten sich schließlich Vertreter des Jugendforums, der Verwaltung, der Planer und Gemeinderäte. Der jüngste Teilnehmer war Hennes Sohn Philipp Matthias. Er dürfte allerdings anschließend beim Plauschen keinen Sekt bekommen haben.

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