Erinnerung an erste JuZe-Hocks

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Juze-Hock am Wochenende in Mehrstetten: Am Sonntag konnten die Besucher sogar noch in der Sonne hocken.  Foto: 

Gutes bleibt – das  stand am Wochenende beim 40. Juze-Hock auf den großen Sonnenschirmen, welche am Freitag kurzerhand zu Regenschirmen wurden. Ein Blick auf die kommende Juze-Generation, die beim Hock bereits im Grundschulalter Einsatz zeigte, zum Beispiel beim Flaschen einsammeln, versprach, dass der gute Juze-Hock noch lange bleiben wird. „Bei uns wollen schon die Kleinen mithelfen“, weiß Theresa Lange, erste Vorsitzende des Jugendzentrums und vergisst dabei nicht zu betonen, dass es aber ohne die alten Hasen der Ü-40er-Generation nicht gehen würde.

Die haben auch beim Jubiläumshock wieder mit angepackt. Die einen beim Aufbau, die anderen im Brutzelzelt und wieder andere an der Zapfanlage des Weizenbierstandes. Hier machte sich auch Bürgermeisterin Franziska Höchstädter ziemlich professionell zu schaffen – in ihrer Funktion als  Juze-Dart-Mitglied.

40 Jahre Juze-Hock, weckte vor allem in der Gründergeneration alte Erinnerungen, welche nicht nur für die heutige Juze-Jugend ziemlich interessant klangen. Heinz Schmauder war als 15-jähriger Bursche bereits beim ersten Hock mit dabei. „Manche Nachbarn haben das Geschehen im Rösleshof (der Platz vor dem heutigen Juze) nur von der Ferne aus mit einer spürbaren Distanz beobachtet“, erinnert er sich.

Auch an die Methode, wie damals das Eis zwischen Nachbarn und Juze-Hockorganisatoren gebrochen wurde: Dr. Werner Österle, der voll hinter dem Hock und der Jugend stand, hätte den Nachbarn einfach ein Viertele gebracht.

Weniger Berührungsängste hatten da die „Alten“ vom Las Vegas. Einem Jugendtreff, der dort, wo heute so manches Haupt einen neuen Style bekommt, untergebracht war. „Wir fanden es damals richtig gut, wie die Jungen den Hock organisierten, erinnert sich Karl-Heinz Glasbrenner, der damals mit 21 Jahren bereits zur älteren Jugendgeneration zählte.

„Der Dr. Österle hat uns in die Stiefel gebracht“, weiß Peter Breitinger noch, der seine Zeit im Juze niemals missen will. „Für mich ist es immer wieder ein gutes Gefühl durch mein Tun beim Juze-Hock etwas Gutes für die Bürgerschaft zu tun“, so der 56-Jährige, der auch diesmal im Einsatz war.

Denkt Ulrich Stephani an 40 Jahre Juze-Hock, fallen ihm mindestens 30 Jahre ein, in denen er für heiße und knusprige Pommes sorgte. Die verbleibenden zehn Jahre sei er beim Spülen oder sonst irgendwo eingeteilt gewesen. Stepahni freut sich auch heute noch bei der Erinnerung an die leckeren Salzkuchen und an die Holzofenbrote, die anfangs von der Jugend  für den Hock unter Anleitung von Emma Schlemender gebacken wurden. Von den Broten kann auch Harald Haible ein Lied singen. „Im dritten Hockjahr haben fünf Jungs 500 Laib gebacken“. Uwe Schlemender weiß noch  genau , dass seine Emma´s (Mutter und Großmutter) nur angeleitet hätten, der Rest sei komplett in den Händen der Jugend gewesen. Eine Struktur, die bis heute im Juzu- und beim Juze-Hock funktioniert. Ganz nach dem Motto „Learning by doing“, wobei die ältere Generation stets ein Auge auf die Jungen behält.

Verschiedene DJs sorgten am Freitag dafür, dass trotz Dauerregen Stimmung in den Zelten aufkam. Samstags  stieg dann die kernige Revival-Rocknacht mit der süddeutschen Rockshow Rocket, bei deutlich angenehmeren Temperaturen. Und sonntags gab’s dann die ersehnten Sonnenstrahlen zum gelungenen Fest obendrauf, wobei unter anderem die „Schwabenkrainer“ den Ton angaben.

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