Der Dorfplatz erhält ein neues Gesicht

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Die Ortsmitte in Ödenwaldstetten erhält nicht nur ein Faceliftung. Der neue Dorfplatz verspricht eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Arbeiten beginnen im nächsten Frühjahr.  Foto: 

Eigentlich hätte der Dorfplatz in Ödenwaldstetten schon seit geraumer Zeit ein neues Gesicht bekommen sollen, doch der Zuschussantrag für Fördermittel aus dem ELR-Programm vom Oktober 2015 war abgelehnt worden. Damit war auch die Ausführung für 2016 vom Tisch. Die Gemeinde hatte sich daraufhin entschieden, die Maßnahme zu verschieben und hat daraufhin im Oktober 2016 erneut einen Förderantrag gestellt.

Im zweiten Anlauf hat es nun geklappt. Der Gemeinde wurden mit Bescheid vom April diesen Jahres Fördermittel für den Dorfplatz bewilligt. Sie bekommt 14 760 Euro, was 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bedeutet, teilte Bürgermeister Jochen Zeller in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mit. Ein kleiner Wermutstropfen – die Umgestaltung des Dorfplatzes wird damit auf das nächste Jahr verschoben. Zum 30. Juni soll aber der Dorfplatz sein neues Gesicht haben, versprach Bürgermeister Jochen Zeller.

Bei der Ausschreibung für diese Maßnahme gab es dann aber wieder eine kleine Überraschung. Neun Firmen hatte die Kommune angeschrieben um möglichst günstigste Preise zu erhalten, doch lediglich ein Angebot ging ein. Dieses kam von der Firma Winter Gartenbau GmbH aus Burladingen und belief sich auf knapp 40 000 Euro. Insgesamt kommt die Umgestaltung nun auf 48 674,46 Euro. Damit liegt man um 4050,46 Euro über der Kostenschätzung, „was wir so hinnehmen müssen“, sagte Bürgermeister Zeller. Los soll es nun im Frühjahr 2018 gehen.

Die Voraussetzungen für die Erweiterung des Dorfplatzes waren schon im Jahr 2013 mit dem Erwerb des Grundstücks Gässle 1 getroffen worden, das auch bald abgerissen wurde. Der zentrale Dorfplatz soll nun in südwestlicher Richtung erweitert werden. Das Gesamtensemble umfasst dann Platz, Bürgersaal und HohensteinTisch. Der Platz soll eine hohe Aufenthaltsqualität haben. Die räumlich in sich geschlossene Struktur soll durch Bepflanzungen sowie Treppen- und Sitzelemente aufgewertet werden.

Der neue Dorfbaum

Laut den Planungen von Jörg Sigmund vom gleichnamigen Büro bildet die Rosskastanie, der „neue Dorfbaum“, den zentralen Punkt. Bei Dunkelheit soll der Baum durch zwei Bodenstrahler in Szene gesetzt werden. Um die Granitsplittfläche werden durch die bestehende Natursteinmauer und zwei neuen Hockerbänken Sitzmöglichkeiten angeboten. Die den alten Vorplatz bestimmende zweistufige Treppe wird nach Süden hin erweitert. Poller sollen hier das Parken verhindern. Zum Bürgersaal hin trennt eine breite Pflanzfläche den Aufenthaltsbereich ab. Im Süden wird der Platz durch eine Sichtschutzhecke abgeschlossen.

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