Den Bedürfnissen der Eltern begegnen

Von 2013 an soll es im Kohlstetter Kindergarten eine Kleinkindbetreuung geben, in Kleinengstingen ist erstmals eine Ganztagesgruppe vorgesehen.

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Hat ab nächstes Jahr noch jüngere Besucher: Im Kohlstetter Kindergarten werden von 2013 an auch Zweijährige betreut. Foto: Joachim Lenk

Die Engstinger Verwaltung ist derzeit dabei, das Betreuungsangebot der gemeindeeigenen Kindergärten "an die veränderten Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Eltern" anzupassen. Vergangenen Mittwochabend präsentierte Bürgermeister Klaus-Peter Kleiner die ersten Vorschläge dem Gemeinderat. Die sehen vor, dass im Kindergarten in Kohlstetten nächstes Jahr eine altersgemischte Regelgruppe angeboten wird, die Jungs und Mädchen im Alter zwischen zwei und sechs Jahren besuchen dürfen. Der Kindergarten wird voraussichtlich montags bis freitags von 7 Uhr bis 13 Uhr geöffnet sein. Außerdem an drei Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 16 Uhr. Einzelheiten werden im Herbst mit den Eltern besprochen, so Kleiner.

In Kleinengstingen plant die Verwaltung eine Ganztagesgruppe, die Kinder vom dritten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt vorbehalten ist. Der Kindergarten hat dann vermutlich montags bis donnerstags von 7 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 7 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Außerdem besteht dann auch die Möglichkeit, Kinder montags bis donnerstags zwischen 8 Uhr und 14 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 13 Uhr zur Aufsicht abzugeben.

Kleiner erinnerte in diesem Zusammenhang, dass nach wie vor die Möglichkeit bestehe, Kleinkinder im kirchlichen Kindergarten St. Martin, im Waldorfkindergarten oder bei Tagesmüttern in Engstingen anzumelden.

Die Eltern müssen sich von 2013 an auf eine weitere Änderung bei den gemeindeeigenen Kindergärten einstellen. Von diesem Zeitpunkt an werden die fälligen zwölf Monatsbeiträge auf elf Rechnungen hochgerechnet. Immer wieder hatten Väter und Mütter in der Vergangenheit versucht, ihr Kind im August während der Ferienzeit abzumelden, um so einen Monatsbeitrag zu sparen. "Entsprechend begründete Kündigungen wurden von der Verwaltung immer zurückgewiesen", informierte Kleiner. Er erinnerte daran, dass der Elternbeitrag ein Jahresbetrag sei, bislang verteilt auf zwölf Monate, von 2013 an auf elf Monate.

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