Coole Sprüche für den Stoffbeutel

Mehr als 20 Klassen von acht Kooperationsschulen nehmen beim 3. Wettbewerb um den Schwörer-Umwelt-Scheck teil. Mit vielen kreativen Ideen wollen sie ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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Schwoerer.jpg, 3 sp x 110,6, Loka 05  Foto: 

Das Thema „Nachhaltige Verpackung statt Plastiktüten“ ist brandaktuell und passt zum nachhaltigen Denken und Handeln von SchwörerHaus, einem von insgesamt 30 Klimaschutzunternehmen deutschlandweit. Die Idee, den mittlerweile 3. Wettbewerb um den Schwörer-Umwelt-Scheck auf diesen Schwerpunkt abzuzielen, stammt von den 80 Auszubildenden, die sich als Umweltschutz-Botschafter verstehen und eine interessante Aufgabenstellung für die Jahrgangsstufe sechs erarbeitet haben.

Dazu zählt auch eine Klasse mit zwölf Schülern der Gustav-Heinemann-Schule, die als Titelverteidigerin in diesen Wettbewerb geht. Vor zwei Jahren setzte sie sich bei einer Meisterschaft im Wald gegen eine starke Konkurrenz von Haupt-, Realschülern und Gymnasiasten durch, an diesen Erfolg wollen sie nun gemeinsam mit Klassenlehrerin Sarah Mayer anknüpfen. Intensiv haben sie sich mit dem Thema Müll auseinandergesetzt und beim genaueren Hinschauen festgestellt, dass eine Familie allein an zwei Tagen einen halben gelben Sack voll Plastikmüll produziert. Und da sie schon als „Klimakäpsele“ Wettbewerbserfahrung haben und bereits im Schulalltag darauf achten, so wenig wie möglich Müll zu erzeugen, war für die Schüler schnell klar, dass sie gute Voraussetzungen haben, um auch in diesem Jahr um den Umwelt-Scheck zu kämpfen.

Für sie wie für alle anderen Teilnehmer gilt es jetzt, einen Stoffbeutel mit Biolabels so attraktiv zu gestalten, dass sie damit bei der Jury ankommen und gleichzeitig auch möglichst viele Menschen motivieren, auf Plastiktüten im Alltag zu verzichten. „Wir sind in verschiedenen Klassen gewesen und haben uns einige kreative Vorschläge vorstellen lassen. Nun sind wir wirklich gespannt, wie diese Vorschläge auf den Stoffturnbeutel umgesetzt werden“, sagt Bianca Loock-Hummel, Ausbildungsbeauftragte bei SchwörerHaus. Die Gustav-Heinemann-Schüler haben sich coole Sprüche ausgedacht: „Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir eine zweite im Kofferraum“ oder „Stress mich nicht - ich bin umweltfreundlich - du nicht!“ oder auch „Plastik ist uncool – Stoff ist cool“ – all das soll künftig auf einer Tasche zu lesen sein. Außerdem wollen sich die Schüler mit bunten Fingerabdrücken und Motiven verewigen.

Um den Aspekt der Nachhaltigkeit umzusetzen, stellen sie hierzu ihre Farben selber aus Naturmaterialien wie Zwiebeln und Rote Bete her. Der gestaltete Beutel wird gemeinsam mit einer Liste der verwendeten Materialien und einer Begründung, warum dieses Motiv gewählt wurde, bei SchwörerHaus abgegeben und von einer Jury mit Landrat Thomas Reumann, Geschäftsführer Johannes Schwörer, Dr. Dietmar Götze vom Bundesforstbetrieb Heuberg, Ida Willumeit-Reichenecker von der IHK Reutlingen sowie mit den Auszubildenden Katharina Krohmer und Anja Fiderer bewertet.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Kreativität bei Motiv und Gestaltung, auf die Nachhaltigkeit der genutzten Materialien und auf die unkomplizierte Umsetzbarkeit gelegt. Denn jene fünf Klassen, die mit ihrem Entwurf überzeugen, sind beim Schwörer-Erlebnistag am 24. April von 10 bis 17 Uhr vor Ort und versuchen, mit ihrer kreativen Idee zu beeindrucken und möglichst viele Besucher zu animieren, selbst einen Turnbeutel auf diese Art zu gestalten.

Die Entscheidung über die Platzierungen besteht aus 70 Prozent aus der Bewertung der Jury , das Zünglein an der Waage sind dann aber die Besucher selbst, die zum Gestaltungsentwurf und zur Umsetzung befragt werden. „Ein solcher Wettbewerb trägt dazu bei, dass die Schüler sich viel intensiver mit diesem Thema beschäftigen“, lobt Lehrerin Sarah Mayer. Auf kreative Weise können sich die Jugendlichen mit der Frage auseinandersetzen, welchen Beitrag sie ganz persönlich zur Umweltschonung leisten und wie sie andere Menschen auf das Thema nachhaltige Verpackung statt Plastiktüten aufmerksam machen können. Natürlich lohnt sich eine Teilnahme auch finanziell, schließlich gibt es für die Klassenkasse Preise zwischen 200 Euro und 1000 Euro zu gewinnen.

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