Besser auf Buschstreifen verzichten

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Kürzlich hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich über den Stand zu informieren und selbst an den Planungen mitzuwirken. Knapp 50 Teilnehmer verfolgten die Ausführungen von Professor Dr. Martin Dieterich vom Institut für Landschaftsökologie (IfL, Singen), das die ökologische Ressourcenanalyse (ÖRA) für das Flurneuordnungsgebiet Aichstetten / Tigerfeld erstellt hat.

Die vorgetragenen Erkenntnisse wussten dabei durchaus zu überraschen, führt Bürgermeister Reinhold Teufel in der Ausgabe 11 der Pfronstetter Nachrichten, dem Mitteilungsblatt der Gemeinde aus. Hatte man bisher – je nach Sicht der Dinge – erwartet oder befürchtet, das die bisher sehr „ausgeräumte Landschaft in diesem Bereich im Verfahren durch Baum- und Heckenstreifen strukturiert wird, kam die „ÖRA“ zu einem völlig anderen Ergebnis.

Aufgrund der offenen Landschaft seien in diesem Bereich einige seltene Vogelarten wie die Feldlerche, die Wachtel und auch das Rebhuhn anzutreffen. Um diese Arten nicht zu vergrämen, sollte auf Gehölzstreifen verzichtet werden, vielmehr sollten diese durch sogenannte Feldlerchenfenster oder auch Blühstreifen innerhalb größerer Ackerflächen noch bessere Lebensräume erhalten.

Darüber hinaus konnten die Teilnehmer der Versammlung Ideen zum künftigen Wegenetz im Gebiet einbringen. Dabei zeigte sich, dass es durchaus eine anspruchsvolle Aufgabe ist, ein funktionierendes Wegenetz zu planen. Die von den Teilnehmern gemachten Vorschläge werden im weiteren Verfahren von den Spezialisten des Amts für Flurneuordnung geprüft und in die Planungen miteinbezogen, heißt es seitens des Bürgermeisters.

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