ALBTÄGLICHES: Kälteopfer

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Der frostige Nordostwind bleibt dominant. Doch wir sind im Unterschied zu manchen Tieren den Tücken der Kälte nicht ganz hilflos ausgeliefert. Zwar wurde - auch bereits an dieser Stelle - von Vögeln berichtet, die auf ihrer Reise gen Norden wieder umgedreht sind, weil Schnee und Eis wenig einladend wirkten. Anderen, ebenfalls flugfähigen Tierchen bleibt nur, die kalte Jahreszeit zu verschlafen. Klar, sie fressen sich vorher eine Wampe an. Na ja, im konkreten Fall hatte das Große Mausohr sich ein Fettpolster von sieben Gramm zugelegt. Eindeutig zu wenig, wie sich an Ostern zeigte. Zum Ende der Fastenzeit gönnte sich das Tierchen nämlich keinen fetten Nachtfalter, sondern schlief kältebedingt weiter. Die Folge: Ein Schwächeanfall und ein Sturz von der Decke der Bärenhöhle. Nun, der Namensgeber verzichtet zwar im Winter ebenfalls auf Nahrung, doch er schläft wenigstens auf dem Boden und ward eh auf der Alb lange nicht mehr gesehen. Also zurück zum untergewichtigen Großen Mausohr: Das hatte Glück, ward von sachkundigen Menschen geborgen und mit Wasser sowie frischen Mehlwürmern versorgt. Und der verletzte Flügel ist auf dem Weg der Heilung, wie nicht unerwähnt bleiben soll.

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