AfD  verdoppelt nahezu die Stimmen

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Insgesamt 41,55 Prozent der Stimmen hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth gestern in Mehrstetten geholt. Das sind  neun Prozent weniger als bei der Wahl vor vier Jahren. Auch bei den Zweitstimmen  hat die CDU ganz schön Federn lassen müssen.  33,6 Prozent der Mehrstetter machten bei der Partei das Kreuzchen, das sind 10,7 Prozent weniger als 2013. Trotz dem deutlichen Minus liegen Kandidat und Partei weit vor den anderen.

Minus für SPD

Freuen kann sich die FDP.  In Mehrstetten, das eigentlich immer eine Hochburg der Liberalen war, und bei  der Wahl  2013   von  25,9 auf  12,4 Prozent abgestürzt war, haben diesmal 17,5 Prozent der Wähler ihre Stimme der FDP gegeben.  Davon hat auch Kandidat Pascal Kober profitiert: Er hat sich von neun Prozent  auf 14,5 hochgearbeitet.

An dritter Stelle liegen die Grünen, die ebenfalls zulegen konnten: Kandidatin und Abgeordnete  Beate Müller-Gemmeke  holte 13,5 Prozent der Stimmen, letztes Mal waren es 11,6 Prozent. Für die Öko-Partei votierten 14,6 Prozent, 2013 waren es 10,8 Prozent.

Stark zugelegt hat im Ort die AfD: Kandidat Wolfram Hirt konnte das Ergebnis  von  Tim Carstens  2013 (6,5 Prozent) mit 12,4 Prozent nahezu verdoppeln. Ähnliches gilt für die Zweitstimme: Vor vier Jahren  waren es  7,6 Prozent, jetzt 13,3 Prozent.

Mit einem Minus muss  SPD-Kandidatin Rebecca Hummel leben: 11,5 Prozent der  Mehrstetter gaben ihr die Stimme, 2013 waren es noch 15,1 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen haben diesmal nur 10,9 Prozent ein Kreuzchen bei den Sozialdemokraten gemacht gegenüber 13 Prozent beim letzten Mal.

Auch die Linke  macht Verlust, allerdings nicht so deutlich: Jessica Tatti bekam statt 5,2 Prozent noch 4,2 Prozent  der Stimmen, die Partei statt 4,6 noch 3,9.

Von den insgesamt 1070 wahlberechtigten Mehrstettern  gingen  gestern 868 zur Wahl, das sind 81,1 Prozent.  Bei den Erststimmen gab  es 16 ungültige Stimmen, bei den Zweitstimmen neun.

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