"Eine Zumutung"

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Herbert Pfister wars, der das Thema unter "Verschiedenes" auf den Tisch brachte. Was samstags an der Grüngutsammelstelle im Bauhof laufe, das sei eine Zumutung, weil so viele Menschen zur gleichen Zeit kämen. Zudem würde der Rasenschnitt zuvor tagelang vor sich hin gammeln, Geruch verursachen. Hintergrund: Die Hayinger konnten ihr Grüngut früher nach Maxfelden bringen, wo es gehäckselt wurde, was aber nach einer Order des Landratsamts jetzt nicht mehr möglich ist.

Man könne die Situation natürlich nur verbessern mit der Einrichtung einer richtigen Sammelstelle, so Bürgermeister Robert Riehle. Doch dazu benötige man Platz, Personal und den Anschluss an eine Kläranlage. Die jetzt eingeführte Regelung könne nur jemand ersonnen haben, der einen Vorgarten mit drei Quadratmetern Größe sein eigen nenne. Die Situation sei ärgerlich für die Bürger, aber er sehe aus Sicht der Verwaltung keine Möglichkeit das zu ändern. Dr. Christian Kübler sprach vom berechtigten Unmut der Menschen. Jetzt nichts zu tun, sei falsch. Alle hätten Gärten. Kübler: "Da muss etwas passieren". Man müsse den Bürgern klarmachen, worin die Problematik liege, das sollte im Mitteilungsblatt erörtert werden am besten mit Nennung der Telefonnummer, wo man in Reutlingen seinen Ärger abladen könne.

Riehle versprach, sich des Themas anzunehmen. Es werde aber sicher keine schnelle Lösung geben. Er sei es auch leid egal, wo er hinkomme, auf das Grüngut angesprochen zu werden: "Ich kann nichtmal mehr in Ruhe mein Bier trinken".

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