Leben mit den Inuit

Er hätte ein bequemes Leben haben können. Doch John Sperry war weder auf Anerkennung, noch auf Karriere aus. Der Engländer ging als Seelsorger und Missionar an den kältesten Punkt der Erde und lebte, zusammen mit seiner Frau und den Kindern, bei den Inuit.

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Er hätte ein bequemes Leben haben können. Doch John Sperry war weder auf Anerkennung, noch auf Karriere aus. Der Engländer ging als Seelsorger und Missionar an den kältesten Punkt der Erde und lebte, zusammen mit seiner Frau und den Kindern, bei den Inuit. Dieses Volk der Eskimos liebte er über alles, diesen Menschen wollte er die befreiende Botschaft des Evangeliums bringen und mit ihnen gemeinsam die Härte des Lebens im Eis meistern. Die Autorin Nicola Vollkommer wohnt in Reutlingen und ist die Nichte von John Sperry. Sie hat in mühevoller, detailgetreuer Kleinarbeit die Erinnerungen ihres in einem englischen Seniorenheim lebenden Onkels zusammengetragen. Dabei ist die Geschichte eines spannenden Lebens entstanden, das von tiefem Glauben und unendlichem Gottvertrauen geprägt ist. Gleichzeitig nimmt Vollkommer aber auch den Leser in ihren lebendigen Beschreibungen und humorvollen Erzählungen mit hinein in eine fremde Kultur und gewährt dem Leser Einblicke in eine Welt, die es so heute nicht mehr gibt.

Am Ende seines Dienstes hat John Sperry dennoch die von ihm nie angestrebte Ehre erhalten: Er wurde vonseiten der anglikanischen Kirche zum Bischof der Arktis ernannt. Bescheiden ist er aber immer geblieben. Bis heute fühlt er sich den Menschen der Arktis verbunden. CAROLA EISSLER

Info Nicola Vollkommer "Am Rande der gefrorenen Welt", SCM-Hänssler-Verlag, 14,95 Euro.

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