80 Kilometer in drei Tagen

Den Hauptwanderweg 7 des Schwäbischen Albvereins erwanderte die Ortsgruppe Hayingen in drei heimatnahen Tagesetappen mit über 20 Teilnehmern, die im Schnitt 80 Kilometer zurücklegten.

|

Von der Hochebene bei Sontheim führte der Weg über Justingen an der interessanten Bärentalhöhle vorbei ins Schmiechtal. Von Hütten erreichten die Hayinger bald das Tiefental mit seiner idyllischen Rasthütte, danach ganz oben den Wasserturm Ennahofen und freuten sich über die Bewirtung durch die Fußballjugend beim nahegelegenen Sportplatz. In den Lutherischen Bergen ging es hinab am Wanderheim Farrenstall vorbei und wieder steil hinauf nach Weilersteußlingen.

Einen Besuch der Höhle "Käthra Kuche" im Brieltal sieht der HW7 ebenso vor wie die Durchquerung des west-östlichen Höhenzuges "Landgericht" der Ehinger Alb, benannt nach den dortigen ehemaligen Gerichtsstätten. Nach einem langen, erlebnisreichen Tag bogen die Hayinger nach Dächingen zur Übernachtung ab.

Am Folgetag stieg die Gruppe im dichten Morgennebel wieder zum Landgericht über Mundingen an. Ein anderes Tiefental führte wieder hinunter und das bekannte Wolfstal war erreicht. An der Lauter wurden die Räumlichkeiten des neuen Biosphäreninformationszentrums Lauterach besichtigt. Den starken Anstieg auf dem HW7 zum Hochberg über Talheim nahmen die Wanderer noch mit: Seinen Ruf als erstklassigen Aussichtsberg konnte dieser an jenem diesigen, wenn auch zunehmend sonnigen Sonntag nicht unterstreichen. Abweichend vom HW7 wanderten die Älbler durch einsame Waldtäler und auf versteckten Feldwegen nach Hayingen.

Die Hayinger "Hausstrecke" von der Lauter zum Bussen wurde flugs übersprungen, dafür letzten Sonntag die Etappe vom Bussen bis Bondorf bei Bad Saulgau in Angriff genommen. In der Nebelsuppe auf dem Bussen - nichts war es an diesem Tag mit über dem Nebel die Alpen sehen - legten die Wanderer rasch den Schwerpunkt auf das Kircheninnere. Recht locker kam man vom 767 Meter hohen heiligen Berg Oberschwabens zu den Federseemooren bei Bad Buchau auf etwa 580 Meter über Normalnull voran. Nach dem Kurort säumten vielfältige Sonnenblumenfelder den recht einsamen Weg.

Der Bruckhof mit seinem malerischen Kastanien-Kapellen-Ensemble war das nächste Ziel, während Eggatsweiler und Braunenweiler umgangen wurden. Die Sicht auf das Becken bei Bad Saulgau öffnete sich. Die Gruppe durchquerte eine keltische Viereckschanze und genoss auf weichen Wiesenwegen abwärts die Nachmittagssonne bis zum Ziel in Bondorf.

Die Hayinger haben über zwei Drittel der gut 240 Kilometer von Lorch bis Friedrichshafen erwandert. 2015 soll die Etappe von Bondorf über Bad Saulgau, Altshausen und Wilhelmsdorf zum Illmensee in Angriff genommen werden.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Informieren, beraten, testen

Rund 30 Aussteller aus dem Gesundheits- und Präventionsbereich füllten beim ersten Gesundheitstag die Auinger Sporthalle. weiter lesen