700 Stimmen fehlen

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Kerstin Lamparter war knapp dran am Direktmandat, schafft wohl dennoch den Einzug in den Landtag nicht.  Foto: 

So ist das in der Politik: Kerstin Lamparter, von ihren politischen Gegnern auf Grund ihres mitunter forschen Auftretens zu Beginn des Wahlkampfs noch belächelt, hätte gestern um ein Haar den alten Fahrensmann der CDU, Karl-Wilhelm Röhm das Direktmandat entrissen. 700 Stimmen haben dazu gefehlt. Dieses mittelschwere Erdbeben ist im Wahlkreis Hechingen-Münsingen ausgeblieben. Vor fünf Jahren wären sie mit diesem Ergebnis auf den Schultern der Parteibasis durch die Straßen ihres Heimatorts getragen worden. Aber ohne all diese Konjunktive bleibt eine bittere Einsicht für Kerstin Lamparter. Es wird wohl nicht reichen für den Einzug in den Landtag: "Ich bin schon etwas enttäuscht", sagte sie gestern, nachdem die vorläufigen Zahlen ihr wenig Hoffnung machen konnten. Viel vorzuwerfen hat sie sich indes nicht. "Der Wahlkampf war erfolgreich", sagt sie, "das zeigt doch auch das Ergebnis." Der Politik möchte sie treu bleiben, auch weil sie insgeheim zufrieden ist mit ihrer Arbeit. Schwer genug hatte sie es ja zwischen der CDU und der in der Region ebenfalls überdurchschnittlich starken FDP. Gestern fuhr sie noch nach Stuttgart. Um mit den Grünen zu feiern.

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