Augsburger Bischof Mixa bietet Rücktritt an
Augsburg. Der in die Kritik geratene Augsburger Bischof Walter Mixa hat seinen Rücktritt eingereicht. Wie die „Augsburger Allgemeine“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat Mixa am Mittwochabend einen Brief an den Papst geschrieben und darin seinen Rücktritt vom Amt des Bischofs von Augsburg wie auch vom Amt des Militärbischofs der Bundeswehr angeboten.
Wie die Zeitung weiter berichtet, begründet Mixa seinen Schritt mit einer übergeordneten Verantwortung für sein Bistum. Die „anhaltenden öffentlichen Diskussionen“ um seine Person, hätten „Priester und Gläubige schwer belastet“. Walter Mixa wolle nun den Weg für einen Neuanfang freimachen.
„Alle, zu denen ich ungerecht gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte ich heute noch einmal um Verzeihung“, zitierte die Zeitung den Bischof. Ausserdem soll Mixa zugesichert haben, auch nach dem Ausscheiden von seinem Amt an der Aufklärung aller gegen ihn erhobenen Vorwürfe mitwirken zu wollen.
Der Schritt folgt nach tagelangen Diskussionen um Misshandlungen von Heimkindern, die Mixa zunächst geleugnet und dann eingestanden hatte. Die Zeitung beruft sich mit ihrem Bericht auf vertrauenswürdige Personen aus dem Augsburger Bistum. Eine Bestätigung konnte die dpa zunächst nicht bekommen. In der Regel wird ein solches Rücktrittsgesuch von der Kirchenführung angenommen.
Mixa hat inzwischen eingestanden, Heimkinder in seiner früheren Zeit als Stadtpfarrer geschlagen zu haben, nachdem er zunächst jede Gewalt gegenüber Kindern «reinen Herzens» bestritten hatte. Vorwürfe, er habe als Stadtpfarrer von Schrobenhausen nennenswerte Geldbeträge zum Schaden einer Waisenhausstiftung zweckentfremdet, werden derzeit von einem Sonderermittler und einer Münchner Anwaltskanzlei geprüft. Es geht um überteuerte Kunstwerke und Teppiche, Wein, Möbel, Mixas Bischofsring und ungeklärte Zahlungen, die in Verantwortung von Mixa aus dem Stiftungsvermögen widerrechtlich bezahlt worden sein sollen.
Die Katholische Deutsche Bischofskonferenz um ihren Vorsitzenden Robert Zollitsch hatte Mixa am Mittwoch einen vorübergehenden Amtsverzicht nahegelegt. (dpa,dg)
„Alle, zu denen ich ungerecht gewesen sein mag, und alle, denen ich Kummer bereitet habe, bitte ich heute noch einmal um Verzeihung“, zitierte die Zeitung den Bischof. Ausserdem soll Mixa zugesichert haben, auch nach dem Ausscheiden von seinem Amt an der Aufklärung aller gegen ihn erhobenen Vorwürfe mitwirken zu wollen.
Der Schritt folgt nach tagelangen Diskussionen um Misshandlungen von Heimkindern, die Mixa zunächst geleugnet und dann eingestanden hatte. Die Zeitung beruft sich mit ihrem Bericht auf vertrauenswürdige Personen aus dem Augsburger Bistum. Eine Bestätigung konnte die dpa zunächst nicht bekommen. In der Regel wird ein solches Rücktrittsgesuch von der Kirchenführung angenommen.
Mixa hat inzwischen eingestanden, Heimkinder in seiner früheren Zeit als Stadtpfarrer geschlagen zu haben, nachdem er zunächst jede Gewalt gegenüber Kindern «reinen Herzens» bestritten hatte. Vorwürfe, er habe als Stadtpfarrer von Schrobenhausen nennenswerte Geldbeträge zum Schaden einer Waisenhausstiftung zweckentfremdet, werden derzeit von einem Sonderermittler und einer Münchner Anwaltskanzlei geprüft. Es geht um überteuerte Kunstwerke und Teppiche, Wein, Möbel, Mixas Bischofsring und ungeklärte Zahlungen, die in Verantwortung von Mixa aus dem Stiftungsvermögen widerrechtlich bezahlt worden sein sollen.
Die Katholische Deutsche Bischofskonferenz um ihren Vorsitzenden Robert Zollitsch hatte Mixa am Mittwoch einen vorübergehenden Amtsverzicht nahegelegt. (dpa,dg)
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21.04.2010
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