Zwei Titel für Dunja Koch

Ausnahmeathletin Dunja Koch von der TuS Metzingen holte sich bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt zwei Goldmedaillen und schließt die Hallensaison 2011/12 mehr als zufrieden ab.

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Früh aus den Federn musste die 38-jährige TuS-lerin am Samstagmorgen. In einem der ersten Wettbewerbe gelang Dunja Koch ein guter Einstieg in die Freiluftsaison 2012. Mit 41,22 Meter gewann die in Dettingen heimische Ausnahmeathletin den nationalen Winterwurftitel im Diskus (W35). Auf Rang zwei landete Dauerrivalin Birgit Keller (38,82 Meter/LG Sigmaringen). "Nach nur einer Trainingseinheit im Freien ist die Leistung zum Saisonauftakt ganz in Ordnung, auch wenn Dunja im Einwerfen einige Würfe über 43 Meter hatte", meinte TuS-Trainer Uwe Euchner.

Nach einer sechsstündigen Wettkampfpause und einem kleinen Abstecher in die Erfurter Innenstadt ging Dunja Koch am späten Nachmittag wieder konzentriert in den Wettbewerb und holte sich nach dem Diskustitel im Freien in der Erfurter Leichtathletik-Halle DM-Seniorentitel Nummer zwei. Mit 14,04 Meter im Kugelstoßen erzielte die TuS-Seniorin gleich im ersten Versuch ihre beste Weite und nachdem ihre größte Konkurrentin Martina Greithanner (TSV Münnerstadt) nicht am Start war, fehlte der 38-Jährigen die Konkurrenz und der Ansporn für größere Weiten. "Dunja braucht Konkurrenz um in Fahrt zu kommen", so der TuS-Coach. Da ist es nicht verwunderlich, dass die zweifache Mutter in diesem Winter ihre größte Weite (14,75 m) bei den Aktiven und gegen die jungen Athletinnen erzielen konnte. Mit einem weiteren Stoß knapp über 14 Meter hielt sie am Ende die Konkurrenz mit fast zwei Meter auf Abstand und konnte sich mit zwei Goldmedaillen auf die über 400 Kilometer lange Heimreise machen.

Mit im Auto saß da Ulrich Metzger vom LV Pliezhausen. Der Titelverteidiger über 800 Meter der Klasse M 45 hatte zuvor allerdings kein Glück. Im Gedränge auf dem engen Hallenrund kam Metzger nach einem Schubser in der Startphase zu Fall und bekam dabei auch noch sein Schienbein von etlichen Spikes traktiert. Weit abgeschlagen rappelte er sich aber auf und machte sich blutend auf die Aufholjagd. Für seinen Einsatz wurde er am Ende unter 13 Teilnehmern in 2:06,15 Minuten sogar noch mit der Bronzemedaille belohnt, sodass er die gute Laune schnell wiedergefunden hatte.

Walter Müller (TSV Urach) ging in der Altersklasse M70 über die 60 Meter, im Hoch- und im Stabhochsprung an den Start. Sein bestes Ergebnis erzielte der 73-Jährige mit übersprungenen 2,40 Meter und Rang fünf im Stabhochsprung. Im Hochsprung übersprang der Bad Uracher als Siebter 1,23 Meter.

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