Wilde Mad Dogs beißen die Black Eagles in die Flügel

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Zum zweiten Landesliga-Saisonheimspiel empfingen die Black Eagles der TSG Reutlingen die Mad Dogs der EKU Mannheim. Die Badener waren als Tabellenzweiter klarer Favorit der Begegnung. Von Beginn an kam die EKU dieser Rolle allerdings nicht nach. Vielmehr entwickelte sich eine schnelle und von wenig Unterbrechungen geprägte Partie, in der die Black Eagles nicht nur gut mitspielten, sondern auch kräftig Spielanteile hatten.

Die Führung der Gäste durch Kithau in der zwölften und Sofian in der vierzehnten Minute beantworteten die Black Eagles durch den nur 18 Sekunden später folgenden Anschluss durch Kapitän Matthias Schreiber, der das Durcheinander vor dem EKU-Tor überblickte und die freie Ecke traf.

Der Mittelabschnitt begann für die Black Eagles zunächst gut mit Chancen für den Ausgleich. Wie wichtig ein Treffer zum richtigen Zeitpunkt ist, machten allerdings die Gäste vor, die die Druckphase der Black Eagles in der 23. Minute durch Werner beendeten. Die TSG brauchte allerdings vier Minuten, um durch Tobija Feierabend in Unterzahl wieder auf ein Tor zu verkürzen. Wieder war der Ausgleich für die TSG zum Greifen nah, es waren aber die Gäste, die durch Hehmann auf 2:4 in der 36. Minute erhöhten.

Für ihr starkes Schlussdrittel hatten sich die Black Eagles viel vorgenommen. Der Anschluss durch Dennis Kramer in der 48. Minute kam etwas zu spät, sodass die TSG hinten öffnen musste, wenn sie noch zum Ausgleich kommen wollte. So vernachlässigten die Schützlinge von Black-Eagles-Trainer Hans Krüger etwas den Raum vor dem eigenen Gehäuse und kamen so durch einen weiteren Treffer nach einem Passen von hinter dem Tor in der 53. Minute mit zwei Toren zum 3:5 in Rückstand.

Zwei Minuten vor Schluss setzten die Black Eagles alles auf eine Karte und nahmen bei Anspiel im gegnerischen Drittel den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis.

Die Reutlinger Defensive konnte allerdings die Scheibe nicht im Angriffsdrittel halten und musste nach einem Fernschuss ins verwaiste Gehäuse den 3:6-Endstand hinnehmen.

Trotz drei Toren Unterschied konnten sich die Reutlinger sehr gut gegen den Favoriten aus der Kurpfalz behaupten. Bereits am Samstag wartet mit der ESG Esslingen als Tabellenführer bereits der nächste starke Gegner auf die TSG Reutlingen.

SO SPIELTEN SIE

TSG Reutlingen, Tor: Rogge und Schröder: Verteidigung: Schafroth, Eliewsky, Trybus, Tilgner: Sturm: Schreiber (1), Kramer (1), Feierabend (1), Schmitt, Enz, Lewis, Klaas, Maiwald

Strafen: TSG zehn Minuten - EKU sechs Minuten: maro

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