TVR ist so gut wie abgestiegen

Nach dem gestrigen 9. und letzten Spieltag ist der TV Reutlingen Zweitletzter. Dies bedeutet den Abstieg, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

|
Sowohl im Einzel als auch im Doppel chancenlos: Reutlingens Nummer zwei Viktor Crivoi. Der TV Reutlingen muss aller Voraussicht nach absteigen, es sei denn es passiert noch ein Wunder in Form eines Verzichtes eines anderen Teams.  Foto: 

Es hat nicht sollen sein. Der TVR ist nach der gestrigen deutlichen 0:6-Niederlage vor 4200 Zuschauern beim neuen Deutschen Meister TC Blau-Weiss Halle auf den zweitletzten Tabellenplatz abgerutscht. Auch deswegen, weil der bisherige Zweitletzte, Rochusclub Düsseldorf, sein Match beim Tabellenletzten Bremerhavener TV deutlich gewann und somit die Achalmstädter überholt hat. Das muss aber nicht zu 100 Prozent den Abstieg bedeuten. Ein Nicht-Abstieg wäre beispielsweise der Fall, wenn von den beiden Zweitliga-meistern ein Team auf den Aufstieg verzichtet. Oder ein Erstligist seine Lizenz zurückgibt, etwa aus wirtschaftlichen Gründen. "Die Chancen sind aber gering", berichtete gestern Trainer Torsten Riedel, der sich mit seinem Team ein bisschen ärgerte, dass Düsseldorf zu einem leichten Sieg gegen Bremerhaven kam, zumal der Tabellenletzte versprochen hatte "voll zur Sache zu gehen". Damit gab es keine Schützenhilfe für die Achalmstädter.

"Wir haben die Saison nicht in Halle verloren", äußerte sich Riedel, der im kommenden Spieljahr seinen Trainerjob in Reutlingen an den berühmten Nagel hängt, weil er mit seiner Familie nach Tirol auswandert. Dass beim neuen Deutschen Meister vor 4200 Zuschauern in Ostwestfalen nicht viel drin lag, wusste das Riedel-Team im voraus. Gastgeber BW Halle legte zielstrebig los und gewann die Einzel ohne große Mühen - es stand 0:4. Der Ofen war aus. "Der Gegner war zu stark, das muss man einfach anerkennen", so der TVR-Coach. Kaum einer seiner Einzelspieler erreichte Normalform und in den Doppeln konnten die Gastgeber sogar noch zulegen und einige Doppel-Spezialisten aufbieten, sogar ein Daviscup-Spieler war unter ihnen.

Aber auch beim TVR lief einiges schief, selten konnte man die beste Mannschaft aufbieten. Eine endgültige Entscheidung, ob der TVR absteigen muss, gibt es erst am 30. September. Geschieht ein Wunder?

TC Blau-Weiss Halle - TVR 6:0

Einzel: Haase - de Bakker 6:3, 6:4; Struff - Crivoi 6:0, 6:4; Gimeno-Traver - Samper-Montana 6:3, 6:4; Munoz-de la Nava - Vagnozzi 6:1, 6:1;

Doppel: Ramirez-Hidalgo/Munoz - de Bakker/Vagnozzi 6:2, 6:4; Putz/Kas - Crivoi/Samper 6:2, 6:1.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Bewerbung mit heißer Nadel

Am 19. Dezember will der Rat darüber entscheiden, ob sich die Stadt um die Gartenschau 2027 bewirbt. Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. weiter lesen