TV Reutlingen gewinnt viertes Spiel in Folge in 2. Bundesliga

Tennis-Zweitligist TV Reutlingen gewinnt viertes Spiel in Folge.

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Gewann gestern sein Einzel: Jordi Samper-Montana.  Foto: 

Der TV Reutlingen bleibt auch weiterhin in der 2. Bundesliga Süd ungeschlagen. Am Freitag empfing der TVR den BASF TC Ludwigshafen und ging mit 8:1 als Sieger hervor. Jordi Samper-Montana, Tobias Simon und Stephan Hoiss ließen in der ersten Runde ihren Gegner kein Chance, knapper waren dann die darauf folgenden Einzel. Spitzenspieler Lorenzo Giustino gewann im Duell mit Franzosen Alexandre Sidorenko den ersten mit 6:3, gab den zweiten Durchgang aber deutlich mit 1:6 ab. Im Matchtiebreak setzte sich dann die Power von Giustino durch und er entschied die Partie mit 10:8 im dritten Satz für sich.

Spannung bei Berrer

Ähnlich spannend machte es Lokalmatador Michael Berrer, der gegen den stark aufspielenden Rene Schule mit 10:6 im Matchtiebreak gewann. Weniger Glück hatte Florian Fallert. Er verlor gegen den Franzosen Vincent Thierry Schneider in zwei Sätzen. Die Niederlage Fallerts sollte der einzige Reutlinger Punktverlust bleiben. Trainer Daniel war anschließend erleichtert: „Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es war. Verlieren wir die zwei Matchtiebreaks wird das ein ganz anderes Spiel. Aber heute war das Glück auf unserer Seite.“

Am Sonntag stand dann das Spitzenspiel der 2. Liga an. Und der TV Reutlingen setzte sich in einem Krimi im Heimspiel vor mehr als 300 Zuschauern gegen den TC Blau-Weiß Oberweier aus dem Ortenaukreis mit 5:4 durch. „Ich bin vollkommen fertig“, sagte Reutlingens Trainer Daniel Stöhr, „das war sowas von eng zum Schluss.“ Nach den Einzeln war noch keine Entscheidung abzusehen. Einen immens wichtigen Punkt zum 3:3-Zwischenstand holte Jordi Samper-Montana nach einem Marathonmatch. Nach mehr als zwei Stunden hochintensivem Sandplatztennis rang er seinen Gegner Alexey Vatutin mit 10:3 im Matchtiebreak nieder. Zwischenzeitlich musste Samper-Montana kurz vor Krämpfen stehend vom Physiotherapeut behandelt werden.

Wichtiger Sieg

Mit der Unterstützung der Zuschauer und seiner Teamkollegen kämpfte er sich schließlich zum wichtigen Sieg für den TVR  Den entscheidenden Punkt im Doppel holte dann die Paarung Florian Fallert und Stephan Hoiss, die den ersten Satz abgeben mussten, dann aber zurück in die Partie kamen und den zweiten Durchgang mit 6:2 holten. Was dann im entscheidenden Matchtiebreak zu sehen war, strapazierte die Nerven aller Zuschauer. Die zwei anderen Doppel waren inzwischen beendet und der Zwischenstand auf 4:4 gesetzt. Der Platz war umringt von Spielern und Zuschauern. Absetzen konnte sich im Matchtiebreak keine der Paarungen, ein Spiel auf Messers Schneide. Nach dem Abwehren diverser Matchbälle auf beiden Seiten verwandelten die Reutlinger schließlich den Matchball zum 16:14. Danach gab es kein Halten mehr. Stöhr war mit den Nerven durch: „Ein Wahnsinn. Aber deshalb lieben wir diesen Sport.“ Reutlingen rutschte mit diesem Sieg an Oberweier vorbei, liegt aber weiterhin punktgleich mit dem TC Großhesselohe auf Rang zwei.

Ergebnisse

TV Reutlingen gegen

BASF TC Ludwigshafen 8:1

Einzelspiele

Giustino, Lorenzo – Sidorenko, Alexandre 6:3, 1:6, 10:8; Samper-Montana Jordi – Antonescu, Vasile 6:4, 6:4; Berrer, Michael – Schulte, Rene 6:4, 3:6, 10:6; Simon, Tobias – Laurent, Yanais 6:3, 6:3; Fallert, Florian – Schneider, Vincent Thierry 5:7, 3:6; Hoiss, Stephan – Neutert, Steffen 6:1, 6:1.

Doppelspiele

Giustino/Samper-Montana – Sidorenko/Kohlert 7:5, 6:2; Berrer/Simon – Antonescu/Schneider 7:6(0), 6:4; Fallert/Hoiss – Schulte/Laurent 2:6, 6:4, 10:6.

TV Reutlingen gegen

TC Blau-Weiß Oberweier 5:4

Einzelspiele

Giustino, Lorenzo – Balazs, Attila 2:6, 4:6; Samper-Montana, Jordi – Vatutin, Alexey 6:4, 3:6, 10:3; Berrr, Michael – Struvay, Eduardo 6:3, 6:1; Simon, Tobias – Wörner, Paul 3:6, 4:6; Fallert, Florian – Obert, Adrian 6:4, 7:6 (4); Hoiss, Stephan – Kracman, Andrej 3:6, 3:6.

Doppelspiele

Giustino/Samper-Montana – Balazs/Struvay 3:6; 4:6; Berrer/Simon – Obert/Kapric 6:4, 6:1; Fallert/Hoiss – Wörner/Kracman 5:7, 6:2, 16:14.                     

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