TUSSIES-SPLITTER

TUSSIES-SPLITTER zum Europapokal-Auftrit in Michalovce

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Nicht ganz ausverkauft

Offenbar war der Glaube ans Weiterkommen im EHF-Pokal bei den Fans von Iuventa Michalovce dann doch nicht so groß, wie Iuve-Trainer Frantiek Urban ("wir können das Rückspiel mit fünf Toren Differenz oder mehr gewinnen") getönt hatte. Ein paar Plätze blieben in der Arena Michalovce leer - statt 1800 Zuschauer wohnten "nur" 1700 Augenzeugen der EHF-Cup-Partie gegen die TuS Metzingen bei.

Neuer Pass für Kucher

Zusätzliche Motivation für Julia Kucher: Rechtzeitig vor dem Rückspiel gegen die TusSies erhält die Ukrainerin in Diensten des slowakischen Spitzenklubs Iuventa Michalovce einen slowakischen Pass. Insofern kurios, denn im Hinspiel in Tübingen (30:26 für die TuS) trat Kucher noch als Ukrainerin an, im Rückspiel am Samstag nunmehr als Slowakin. Auf dem Hallenparkett wirkte sich der neue Pass nicht leistungsfördernd aus: Im Hinspiel waren Kucher noch sieben Tore (beste Werferin der Partie in Tübingen, gefolgt von der Metzingerin Julia Behnke mit sechs Treffern) gegen die TuS gelungen, im Rückspiel hingegen nur vier Tore.

Langer Osteuropa-Trip

Mit dem Flugzeug war die Mannschaft der TuS Metzingen am Freitagvormittag kurz nach 10 Uhr vom Stuttgarter Flughafen nach Budapest geflogen. Der Mannschaftsbus (Abfahrt am Donnerstag gegen 23 Uhr) hingegen war auf der Straße mit 15 Fans an Bord unterwegs, sammelte die Spielerinnen am Airport Budapest auf und startete von der ungarischen Hauptstadt dann gemeinsam ins ostslowakische Michalovce durch. Weitere fünf Stunden per Bus war man in die 40.000 Einwohner zählenden Stadt, knapp 60 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Koice (240 000 Einwohner) und 360 Kilometer östlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava (420 000 Einwohner) gelegen, unterwegs. Zurück ging es komplett für alle - Mannschaft und Fans - im Bus. Nach gut 15 Stunden Busfahrt und bewältigten 1250 Kilometern kam der TuS-Tross am Sonntagnachmittag wieder in Metzingen an.

Genauer Zeitplan

Das Hotel der TusSies in Michalovce befand sich nur rund einen Kilometer von der Arena Michalovce entfernt. Nach der Ankunft gab es für die TusSies einen kleinen Snack, ehe das Abschlusstraining am Freitagabend erfolgte. Am Spieltag, dem Samstag, gab es um 9 Uhr Frühstück im Mannschaftshotel und danach Freizeit für die Spielerinnen, die sich um 12.30 Uhr wieder zum Mittagessen im Hotel trafen, ehe um 17.30 Uhr das Rückspiel in der Arena begann.

Unermüdlicher Rott

Ferenc Rott war nicht müde zu kriegen. Kaum hatte der TuS-Manager die lange Busrückreise aus Michalovce hinter sich, pilgerte er in die Öschhalle, um das Oberliga-Heimspiel der TusSies II gestern gegen Nußloch (39:29) zu verfolgen.

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