Sophie Hamann ist Vizemeisterin

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Sophie Hamann (rechts) mit ihrer Konkurrentin Mareike Arndt.  Foto: 

TuS-Juniorin Sophie Hamann gewann bei den deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Hamburg hinter Mareike Arndt (TSV Bayer 04 Leverkusen) und vor Vanessa Grimm (LG Reinhardswald) die Silbermedaille im Fünfkampf der Frauen, aber auch Leonie Frank darf sich am Ende des Tages über einen guten neunten Platz freuen.

Sophie Hamann gelang mit der drittschnellsten Zeit über 60 Meter Hürden (8,72 Sekunden) ein solider Start in ihren Hallen-Fünfkampf und ging mit der besten Hochsprungleistung (1,75 Meter) nach zwei Disziplinen in Führung. Im Kugelstoßen stellte die TuS-lerin erneut eine Bestleistung (10,88) auf, verlor aber auf Mareike Arndt (14,53) zu viel an Boden. Im Weitsprung (5,85) blieb Sophie Hamann nur fünf Zentimeter hinter Mareike Arndt (5,90) und erzielte die drittbeste Weite.

Vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf lag Hamann umgerechnet fünf Sekunden hinter der Leverkusenerin und ging daher vom Start weg ein hohes Tempo. Mareike Arndt ließ sich aber nicht abschütteln, kam Runde um Runde näher an Sophie Hamann heran und überholte die bis dahin Führende 100 Meter vor dem Ziel. In diesem Zweikampf kam die TuS-lerin zu Fall und überschlug sich. Geistesgegenwärtig rappelte sich die 20-Jährige wieder auf und lief in 2:22,46 Minuten immer noch als Zweite ins Ziel und sicherte sich mit 4066 Punkten und knapp 150 Punkten Rückstand auf Mareike Arndt die Silbermedaille. „Zuerst dachte ich: Bleib liegen, alles vorbei. Doch dann waren meine Gedanken bei meinem Trainer Uwe Euchner, der einem immer einbläut, dass ein Mehrkampf erst nach den 800 Metern beendet ist und ich mir mit Sicherheit eine Standpauke hätte abholen müssen, wenn ich die Silbermedaille vergeben hätte. Also bin ich schnellstmöglich wieder aufgestanden und ins Ziel gelaufen“, schilderte die 20-Jährige ihre Gedankengänge.

Einen guten Siebenkampf lieferte auch Leonie Frank ab. Die 21-Jährige begann mit einer ordentlichen 60 Meter-Hürdenzeit (9,41 Sekunden) und verbesserte dann im Hochsprung ihre fast vier Jahre alte Bestmarke um drei Zentimeter auf sehr gute 1,72 Meter und war hinter Sophie Hamann die zweitbeste Hochspringerin des Feldes. Im Kugelstoßen (11,11) blieb Leonie Frank, genauso wie im Weitsprung (5,11), etwas unter ihren Möglichkeiten und lag vor der letzten Disziplin auf Rang elf. Mit dem Ziel, noch unter die Top 10 zu kommen, ging die Medizinstudentin in den abschließenden 800-Meter-Lauf und sicherte sich mit 2:36,89 Minuten den neunten Platz im Gesamtklassement.

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