PSV kann Aufstieg perfekt machen

Ein heißes Wochenende steht allen Volleyballteams der Region bevor und die ersten Vorentscheidungen können schon fallen.

|

Wenn Oberligist TSV Eningen ähnlich couragiert wie vor zwei Wochen gegen Spitzenreiter Fellbach 2 (hauchdünne 2:3-Niederlage) auch beim Tabellendritten TSV Bad Saulgau (Samstag, 18 Uhr) auftritt, dann ist er auch dort nicht chancenlos, zumal die Badstädter eigentlich keine reelle Chance mehr auf einen der beiden vorderen Plätze haben und die Saison ausklingen lassen können. "Wir sind noch nicht ganz über den Berg und gerade zu Saisonende passieren manchmal ungewöhnliche Ergebnisse. Deshalb werden wir jede Möglichkeit, die sich uns bietet, nutzen, um zu punkten und Sätze zu ergattern", weiß TSV-Coach Thorsten Frank, dass trotz der glänzenden Resultate in der Rückrunde ein Zurücklehnen noch nicht angesagt ist.

Ähnliches gilt auch für die Oberliga-Damen der TSG Reutlingen, wobei es da schon total verquer laufen müsste, wenn der Klassenerhalt nicht in trockene Tücher kommt. "Vor zwei Wochen hat uns gegen Friedrichshafen kaum jemand etwas zugetraut, dann haben wir den VfB mit 3:2 niedergerungen. Warum soll uns eine ähnlicher Coup nicht auch in Ulm (Samstag, 19 Uhr) gelingen?", strotzen TSG-Trainerin Kathrin Binmöller und ihr Team vor Selbstvertrauen, auch wenn die Hürde beim Aufstiegsaspiranten hoch ist. Aber selbst eine Niederlage würde die hervorragende Bilanz kaum schmälern, zumal dann noch drei Aufgaben im Saisonfinale warten, die allesamt lösbar sind.

Fast schon den ersten Matchball hat Landesligist PSV Reutlingen, wenn er sein vorletztes Saisonspiel bei der SG Unlingen/Biberach (Sonntag, 11 Uhr) absolviert. Zwei Punkte und acht Sätze beträgt der Vorsprung des Tabellenführers auf Verfolger Nürtingen. Da könnte vielleicht schon am Sonntagabend gefeiert werden. "Jetzt brauchen wir nicht mehr auf die Sätze schauen, sondern einfach gewinnen, dann sind wir durch. Das gibt uns noch mehr Sicherheit", ist PSV-Trainer Florian Rieleder überzeugt, dass seine Mannschaft sich keinen Ausrutscher mehr leistet. Wenn dann Nürtingen noch mitspielt, ist vielleicht schon der Oberligaaufstieg perfekt.

Lokalderby mit gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen: Während die Damen des TSV Eningen unbedingt ein 3:0 beim TSV Betzingen anstreben (Samstag, 14 Uhr, Schillerschule Reutlingen), um sich ihren Satzvorteil bis zum Meisterschaftsfinale am 24. März in eigener Halle zu erhalten, müssen die Gastgeberinnen unbedingt das Derby und noch das anschließende Spiel gegen die SV Böblingen gewinnen, sonst gehen die Lichter in der Bezirksliga für den Aufsteiger schon am Wochenende wieder aus.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Weitere Vollsperrung auf der Bundesstraße 28

Autofahrer müssen sich weiter in Geduld üben: Zwischen Bad Urach und Böhringen wird gebaut. Die B 28 wird daher neben der Sperrung bei Neuhausen auch auf der Steige voll gesperrt werden. weiter lesen