Peter Keinath macht alle nass

Bei der 29. Auflage des Hohenzollern-Berglaufs konnte der ausrichtende SC Hechingen trotz extrem nass-kalter Witterungsbedingungen 351 Läuferinnen und Läufer im hoch gelegenen Ziel verbuchen.

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Der Glemser Peter Keinath überraschte bei der 29. Auflage des Hohenzollern-Berglaufs. Er bewältigte die 8,1 Kilometer lange Strecke in 31:27 Minuten. Foto: Czapalla

Der für den SV Ohmenhausen startende Glemser Peter Keinath überraschte bei der 29. Auflage des Hohenzollern-Berglaufs all seine Konkurrenten. Bei nass-kalter Witterung bewältigte der exzellente Langstreckenläufer die 8,1 Kilometer lange Strecke mit ihren 365 Höhenmetern in der Zeit von 31:27 Minuten und lief als strahlender Sieger ins hoch gelegene Ziel. Dem 32-jährigen Ermstäler, der damit auch noch spät in der Saison ein kräftiges Ausrufezeichen setzte am nächsten kam Pascal Brobeil (Team Injoy Balingen). Der 28-Jährige finishte in glatten 32:00 Minuten vor Alessandro Collerone (Sparda Team Rechberghausen) in 32:41 Minuten. Für Keinath war es "mein erster Start in Hechingen und spontan dem unbefriedigenden Ergebnis vom Frankfurt-Marathon geschuldet".

Das Rennen bestritt er vom Start weg an der Spitze. Den späteren Zweitplatzierten konnte er am Ende des ersten Anstiegs distanzieren und danach den herausgelaufenen Vorsprung "gut kontrollieren". "Mit den konstanten und moderaten Anstiegen kommt mir diese Strecke auch sehr entgegen. Trotzdem werde ich den Lauf als einen der bisher härtesten in Erinnerung behalten. Noch nie in meinem Leben habe ich im Ziel so vor Kälte gezittert. Ich konnte nicht mal mehr meine Schuhe aufbinden", berichtete er am Tag nach seinem Sieg.

Unter die Top ten schafften es auch Alexander Wroblewski (LG Steinlach) als Neunter in 34:44 und der Eninger Triathlet Stefan Rabausch, der als Zehnter gesamt und Sieger der M40 34:53 Minuten nach dem Startschuss ebenfalls total durchnässt ins Ziel lief.

Bei den Frauen siegte Julia Jahr (Geiger Massivbau Albstadt) in 39:03 Minuten vor Diana Hubert (Rangendingen) in 40:10 Minuten und Anja Karau (LAV Tübingen), die 40:38 Minuten benötigte. Plätze auf dem Siegertreppchen erzielten auch Sven Keinath als Erster der männlichen Jugend (mJU) 18 in 36:11 und Klaus Eppler (beide TSV Meßstetten) als Dritter der Männer (M) 50 in 38:39 sowie Resi Zepf (TV Bronnweiler) als Erste der weiblichen W50 in 41:51 Minuten.

Weitere Ergebnisse: Steffen Hüttner (TSV Kusterdingen) 36:49, Bernd Vöhringer (SV Auingen) 37:41, Eric Louvard (TuS Metzingen) 38:15, Oliver Kuhnert 39:13 und David Wiedenroth (beide Reutlingen) 47:40, Bernd Münzinger (LV Pliezhausen) 41:19, Harald Barwig (SV Würtingen) 41:21, Günther Lang (IGL Reutlingen) 42:25, Fabian Nagel und Isabelle Schneider (beide SV Ohmenhausen) zeitgleich 46:14, Klaus Riexinger (CVJM Dettingen) 47:49, Jürgen Grund (Rommelsbach) 52:01 und Jörg Czilwik (SV Rommelsbach) 54:38 Minuten sowie Martina Hüttner (TSV Kusterdingen) in der Zeit von 1:01:28 Stunden.

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