Pamela Veith wird Siebte in China

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Wie schon seit zwei Jahren war Pamela Veith vom chinesischen Verband eingeladen, das Rennen zu laufen.  Foto: 

Kürzlich stellte sich Pamela Veith aus Dettingen/Erms in der Provinz Kunming (China) beim Internationalen 50-Kilometer-Ultramarathon der Konkurrenz. Im Hochland hieß es auf einer Höhe von 1700 Metern rund um den Fuxian See zu laufen. Über diese Distanz gab es zusätzlich noch 390 Höhenmeter zu überwinden, so dass der höchste Punkt auf 1990 Höhenmeter lag.

„Diese Distanz war für meinen momentanen Trainingszustand ohnehin schon mehr als genug, lediglich drei Wochen nach der Verletzung konnte ich mich mit Aufbautraining und auch nur bis zur Halbmarathon-Distanz darauf vorbereiten“, sagte sie.

Das Rennen verlief zwar auf der Straße aber auf Grund der Umstände mit Jetlag und auch den Höhenbedingungen auf 1700 Meter Höhe war die Akklimatisierung doch etwas kurzfristig.

Wie auch schon zwei Jahre zuvor wurde sie vom chinesischen Verband eingeladen dort das Rennen zu laufen, bei dem sich die besten Ultraläufer und Läuferinnen zu einem internationalen Ländervergleich treffen, um dort ihre Leistung gegenüber den anderen Nationen zu messen.

Die letzten beiden Jahre fand das Rennen in der Wüste Gobi statt, bei sehr harten Bedingungen. Dort hatte sie 2015 die 50 Kilometer als Erste bestritten und 2016 sogar die 100 km als Gesamt-Vierte absolviert und war zugleich beste Europäerin.

Im Wettkampf Ende September über die 50-Kilometer-Distanz hatten viele Läuferinnen und Läufer mit Krämpfen zu kämpfen. Auch Pamela Veith hatte Krämpfe, hielt aber durch. Sie vertraute auf ihre mentale Stärke. Im Bereich zwischen 21 und 48 Kilometer konnte sie insgesamt sieben Frauen und zehn Männer aus verschiedenen Nationen überholen und wurde hinten hinaus immer stärker. Nach der Halbmarathon-Distanz hatte sie eine Zeit von 1:40 Stunden und nach dem Marathon eine von 3:24. Die letzten zehn Kilometer lief sie dann ohne Probleme zu Ende.  „Ich war so glücklich, nach 4:05:28 Stunden dann im Ziel als Gesamt-Siebte ohne Probleme angekommen zu sein“, meinte Veith.

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