Mit Rückkehrern und Talenten in Top 5

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Der Kader des Eishockey-Landesligisten TSG Reutlingen für die Saison 2017/18, hintere Reihe links: Matthew Lewis, Dennis Deglhofer, Christian Maiwald, Matthias Schreiber, Marcin Trybus, Chris Melchior, Tomas Pazout, Mihkail Yaskunov. Mittlere Reihe von links: Betreuerin Manuela Lehmann, Frederik Kohler, Marc Strohmaier, Nico Erdmann, Jan Eliewsky, Dennis Kramer, Tilo Fritz, Maximilian Enz, Hannes Emig, Betreuer Robby Sobcic. Vordere Reihe von links: Manuel Rogge, Marc Welsch, Tobija Feierabend, Florian Grad, Trainer Roberto Cazacu, Jan Schmitt, Dominique Tilgner, Lukas Borchert, Jakob Kehrer. Es fehlen: Philipp Seidemann, Kyle Turner, Matthias Salzer und Pirmin Hamm.  Foto: 

Nicht ganz wie gewünscht verlief der Saisonstart für die „Black Eagles“ der TSG Reutlingen in der Eishockey- Landesliga Baden-Württemberg. In der Vorbereitung konnte das Team in kleiner Besetzung knapp mit 5:4 nach Penaltyschießen gegen den Stuttgarter EC 1b gewinnen. Am vergangenen Sonntag hieß es beim Punktspielauftakt „außer Spesen nichts gewesen.“ Im ersten Pflichtspiel bei den Zweibrücken Hornets 1b gelang es den Achalmstädtern nicht, die begehrten Punkte zu entführen. In einer sehr hart umkämpften Partie in Rheinland-Pfalz (in der baden-württembergischen Landesliga spielen nicht nur Teams aus Baden-Württemberg mit, wie das Beispiel Zweibrücken belegt) unterlagen die „Black Eagles“ unter ihrem neuen Trainer Roberto Cazacu (der 43-Jährige, der in Leinfelden-Echterdingen wohnt, verbuchte früher als Spieler Länderspieleinsätze in der Nationalmannschaft von Rumänien) knapp mit 5:6.

Der ehemalige Eishockeyprofispieler Roberto Cazacu hatte die „Black Eagles“ gegen Ende der vergangenen Saison interimsweise übernommen, als der langjährige Reutlinger Trainer Hans Krüger sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

Roberto Cazacu ist ein alter Bekannter im Reutlinger Eishockey. In der Saison 2007/2008 war er als Spieler tragende Säule der fast schon legendären TSG-Mannschaft um Karel Bauhof, Maxim Beck und Uli Schweigert, die um den Aufstieg in die Regionalliga spielte. Mit seinem Torinstinkt und seiner Tätigkeit als Profispieler in verschiedenen europäischen Eishockeyligen bringt Roberto Cazacu einiges an Erfahrung mit nach Reutlingen. Da er bislang nur einen Teil der TSG-Spieler kannte und auch die Neuzugänge erst einschätzen muss, setzt der neue Mann hinter der Bande zunächst auf eine solide Defensive.

Neue und Routiniers

Mit den Neuzugängen Hannes Emig aus Zweibrücken, Pirmin Hamm und Lukas Borchert aus Bietigheim sowie Florian Grad aus Balingen auf der Torhüterposition und den Wiedereinsteigern Chris Melchior, Tilo Fritz, Dennis Deglhofer und Nico Erdmann plus den im Nachwuchsbereich mit einer Doppellizenz aus gestatteten Enrico Fritz und Jakob Kehrer, hat der neue „Black-Eagles“-Trainer zumindest zu Saisonbeginn eine deutlich dickere Spielerdecke als in der vergangenen Spielzeit. Weil davon auszugehen ist, dass sich die Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg vom Niveau her weiter verbessert, wird es gerade darauf ankommen, auf drei Spielerblöcke zurück greifen zu können. Die Landesliga Baden-Württemberg wird mit neun Mannschaften eine Doppelrunde absolvieren. Neu in der Liga ist das Team des EHC Freiburg 1b. Die Breisgauer haben nach einjähriger Pause nach ihrem Rückzug aus der Regionalliga Baden Württemberg ein neues junges Team formiert.

Der letztjährige Landesligameister EKU Mad Dogs Mannheim ist in die Regionalliga Baden-Württemberg aufgestiegen. Ansonsten finden sich mit den Mannschaften aus Zweibrücken, Esslingen, Pforzheim, Balingen, Mannheim, Schwenningen und Stuttgart die bereits bekannten Mannschaften aus der Landesliga wieder.

Eine Einschätzung der Spielstärke des EHC Freiburg 1b fällt schwer, sodass als Meisterschaftsfavoriten die Teams aus Esslingen, Pforzheim und Balingen gelten. Zum Auftakt auf heimischem Eis am morgigen Sonntag um 19.15 Uhr gastiert mit der ESG Esslingen also eines der Top-Teams zum ewig jungen und stets brisanten Derby in der Reutlinger Eishalle an der Rommelsbacher Straße.

TSG-Eishockey-Abteilungsleiter Thomas Schwanzer macht vor dem Derby klar: „Natürlich wollen wir unseren Fans zum Heim­auftakt einen Sieg schenken. Weil wir das ehrgeizige Ziel haben, in dem Neunerfeld unter den ersten fünf Teams in der Tabelle zu landen, wären diese Punkte durchaus wichtig für uns.“

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