LEIPZIG, LEIPZIG UND NOCHMALS LEIPZIG

Auslosung im EHF-Pokal Fünf Mal werden sich die Metzinger TusSies in der laufenden Saison in Pflichtspielen mit dem HC Leipzig messen - zwei davon liegen bereits hinter beiden Teams (27:27-Remis in der Bundesliga und HCL-Heimsieg mit 32:27 im DHB-Pokal, beides in der Arena Leipzig).

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Die Ex-Metzingerin Shenia Minevskaja wird nach den Duellen im DHB-Pokal und der Bundesliga nun auch im EHF-Cup mit dem HC Leipzig auf die TusSies treffen.  Foto: 

Auslosung im EHF-Pokal

Fünf Mal werden sich die Metzinger TusSies in der laufenden Saison in Pflichtspielen mit dem HC Leipzig messen - zwei davon liegen bereits hinter beiden Teams (27:27-Remis in der Bundesliga und HCL-Heimsieg mit 32:27 im DHB-Pokal, beides in der Arena Leipzig). Denn die Auslosung gestern in Wien hat ergeben, dass es ein rein deutsches Duell im EHF-Cup-Viertelfinale gegeben wird. Die TuS Metzingen und der HC Leipzig treffen dabei am 20./21. Februar (Hinspiel in der Tübinger Paul-Horn-Arena) und 27./28. Februar (Rückspiel in der Arena Leipzig) auf die Blau-Gelben aus Sachsen, bei denen die Ex-TusSie Shenia Minevskaja im Rückraum als Shooterin für Gefahr sorgt.

Kein Wunschgegner: Der Tenor aus dem Metzinger Lager ist eindeutig - man hatte sich nicht nach dem HCL gesehnt: "Die Leipzigerinnen waren nicht gerade unser Wunschgegner. Aber wir haben noch aus dem DHB-Pokal eine Rechnung mit dem HC Leipzig offen und wollen diese begleichen."

Erstligaspiel wird nun verlegt Kurios: Am 20. Februar steht im Bundesligaspielplan das Heimspiel der TusSies gegen den HC Leipzig in der Metzinger Öschhalle im Kalender. Das wird nicht so bleiben, die Bundesligapartie muss verlegt werden und wird nun nach Lage der Dinge auf den 17. Februar (Spielort Öschhalle) vorgezogen. "Wir treten somit innerhalb von zehn Tagen drei Mal gegen den HC Leipzig an. Das hätte nicht unbedingt sein müssen. Im Europapokal hätten wir gerne gegen einen ausländischen Gegner gespielt. Man wird mir nachsehen, dass ich gerne in meine Heimat Ungarn gefahren wäre zu einem Kräftemessen mit Dunaújvárosi KKA. Aber wir freuen uns auch auf die Aufgabe gegen den HC Leipzig, ich erwarte hier Duelle auf Augenhöhe", sagt TusSies-Manager Ferenc Rott.

Nationale Duelle nicht selten:

So sehr sich manche TusSies-Fans jetzt darüber ärgern, dass zwei deutsche Teams im Europapokal aufein-andertreffen - andere Nationen hat es längst auch getroffen. Im EHF-Cup-Achtelfinale setzte sich Dunaújvárosi KKA in einem ungarischen Duell gegen Siófok KC durch. Eine rein rumänische Angelegenheit war die Partie zwischen HCM Roman und dem ASC Corona 2010 Brasov, bei welcher der ehemalige Bad Uracher Sika-Cup-Teilnehmer (damals noch unter dem sponsorenbedingten Klubnamen Rulmentul Brasov) die Oberhand behielt. Zwei russische Vertreter führte das Spiel zwischen Astrakhanochka und Dinamo Wolgograd zusammen, das Team aus Astrakhan triumphierte über den letzten Sika-Cup-Sieger.

Im besagten Achtelfinale hatte es der Viertelfinal-Rivale der TusSies, der HC Leipzig, übrigens mit den Türkinnen von Muratpasa Belediyesi SK zu tun. Einem 33:26 vor 2478 Zuschauern in Leipzig stand ein 26:25-Auswärtssieg vor 1100 Fans in Antalya gegenüber - in der Summe also 59:51 für den HCL.

Viertelfinale im EHF-Cup

HC Odense - ASC Corona 2010 Brasov

Astrakhanochka - DKKA Dunaujvaros

Randers HK - H 65 Höör

TuS Metzingen - HC Leipzig

(Hinspiele am 20./21. Februar - Rückspiele am 27./28. Februar)

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