Großer Kampf unbelohnt Volleyball: TSV Eningen spielt zu Hause nur Unentschieden

Obwohl es in den meisten Hallen am vergangenen Wochenende spannend zuging, mussten alle Vertreter der Region Niederlagen hinnehmen. Der TSV Eningen sicherte sich immerhin einen Punkt.

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Guter PSV-Block durch Proebster und Rieleder, doch Oberligist PSV Reutlingen wurde nicht belohnt. Foto: Grundler

Zwei Sätze lang brauchten die Eninger, um die neuen Positionen nach den Ausfällen von Matthias und Patrick Anft sowie Daniel Wiese sinnvoll zu füllen, dann zauberte Jonathan Schopp die unglaublichsten Bälle noch ans Netz und vor allem Daniel Wödl und Steffen Bauer waren im Angriff nicht mehr zu stoppen. Zur Verblüffung aller, fand Eningen immer wieder Lücken im Dettinger Block, sodass der dritte Satz deutlich (25:18) und der vierte zumindest ungefährdet (25:21) an die Gastgeber ging. Mit dem 2:2 war nun wieder alles offen, doch im fünften Satz führten kleine Ungenauigkeiten zu einem schnellen 4:10-Rückstand. Als sich alle schon mit einem Gäste-Erfolg abgefunden hatten, kam der TSV nochmals zurück und kämpfte sich über 10:11 und 13:14 heran. Ein platzierter Angriffsball über die Mitte setzte dann der Aufholjagd ein jähes Ende. "Alle haben ihr Bestes gegeben und ich bin zufrieden, wie wir uns doch noch in das Spiel hineingebissen haben. In Bestbesetzung hätte ich noch mehr Alternativen gehabt, dann hätte Dettingen die Arbachtalhalle nicht gestürmt", freute sich Frank immerhin über den einen Punkt.

TSV Eningen: Bauer, Bertsch, König, Lenz, Mattes, Schopp, Wödl, Wolf.

Wie schon in den beiden vergangenen Heimspielen gegen Bad Waldsee und Allianz Stuttgart III wurde Oberligist PSV Reutlingen auch gegen die SG Schmiden/Korb nicht für seine Spielweise und den Kampfgeist belohnt. Nach gutem Start und einer 1:0-Führung gegen den Tabellenführer lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, wobei sich der PSV in der Endphase ein paar unnötige Aufschlagfehler leistete und mit 27:29 das Nachsehen hatte. "Wenn wir diesen Satz gewinnen, schicken wir Schmiden mit 3:0 nach Hause", ärgerte sich Zuspieler Florian Karlewski über die vergebene Chance. Ab diesem Zeitpunkt beherrschten dann die Gäste das Geschehen, doch zum Ende des vierten Satzes riskierten die Rieleder-Schützlinge nochmals alles und hätten beinahe noch den Tie-Break erreicht (23:25).

PSV Reutlingen: Heinold, Karlewski, Kribbel, Lambertsen, Margenfeld, Polreich, Proebster, Rieleder, Weigele.

Auch die Frauen der TSG Reutlingen hätten trotz der Personalmisere wenigstens einen Punkt verdient gehabt, denn nach einem 0:2-Rückstand gegen den TSV Dettingen/Teck boten sie dem Gegner, der vor allem im Angriff mächtig Druck ausübte, im dritten Satz Paroli. Der Schachzug von Trainer Hische, das Zuspiel von Christiane Brüstel auf Franziska Schief zu übertragen, zeigte Wirkung. Nach der Abwehr von drei Matchbällen durfte die TSG den Punkt zum 27:25 bejubeln. Die aufkeimende Hoffnung wurde aber zunächst gedämpft, da die Annahme im vierten Satz nicht mehr genau nach vorne kam und die TSG-Angreiferinnen immer wieder am Block der Gäste scheiterten. Beim 19:13 für Dettingen war es eigentlich vorbei. Aber man kämpfte sich heran und musste knapp mit 23:25 die Segel streichen.

TSG Reutlingen: Bochinger, Brüstel, Fischer, Hattingen, Köhler, Schief, Wendisch.

Eine wahre Achterbahnfahrt erlebte Pfullingens Trainer Thomas Teiber beim TV Rottenburg IV. Die Sätze eins und drei waren zum Vergessen, der VfL fand nie seinen Rhythmus. Die Annahme kam zu ungenau, die Angreifer agierten zu zaghaft und prompt waren beide Sätze deutlich weg. In den Sätzen zwei und vier hielt der VfL mutig dagegen und kam mit 27:25 zum Ausgleich. Im fünften Satz konnte man dann das Niveau nicht mehr ganz halten und unterlag mit 8:15.

VfL Pfullingen: Banzhaf, Dorenburg, Haydt, Mayer M., Mayer S., Pflüger, Sautter, Werneck, Wurst A., Wurst P..

Info: Der PSV Reutlingen II hatte gegen den VfL Sindelfingen II im Nachholspiel (0:3) keine Chance und verbleibt punktlos am Tabellenende.

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